Roth/Stromberg,
06
November
2019
|
11:51
Europe/Amsterdam

innogy installiert PV-Anlage in Roth bei Stromberg

Christian Meisen, innogy Projektleiter Photovoltaik, Friedrich Höning, Bauausschuss, Helmut Höning, Ortsbürgermeister, sowie Friedrich Reinhardt, innogy-Kommunalbetreuer (v. l.), bei der offiziellen Inbetriebnahme der PV-Anlage.

  • Aus Sonne wird Strom: Gemeinde Roth Vorbild bei Stromerzeugung
  • Sonnenenergie aus 2.320 Solar Modulen
  • Gemeinde produziert eigenen Sonnenstrom

Zusammen mit dem Energieunternehmen innogy installierte die Gemeinde Roth am Ortsrand, neben der Autobahn A61, eine Photovoltaikanlage. Das Projekt ist auf Wunsch der Gemeinde umgesetzt worden. Sie verfolgte das Ziel, eigenen Sonnenstrom zu produzieren und bat den Energieversorger um Unterstützung.

Heute wurde die PV-Anlage feierlich von Ortsbürgermeister Helmut Höning, Christian Meisen, innogy Projektleiter Photovoltaik und innogy Kommunalbetreuer, Friedrich Reinhardt, der Öffentlichkeit vorgestellt. „Gemeinsam mit innogy haben wir nun die Voraussetzungen geschaffen, um über 20 Jahre sicher solare Energie zu erzeugen. Für uns ist die heutige Inbetriebnahme ein wichtiger Schritt in Richtung Zukunft“, zeigte sich Ortsbürgermeister Höning vom Projekt überzeugt.

„Wir leisten mit dieser Anlage einen wichtigen Beitrag zur klimaneutralen Stromerzeugung. Das schont die Umwelt, hilft dabei Klimaschutzziele zu erreichen und ist für die Gemeinde auch finanziell attraktiv“, erklärt Höning weiter. Die PV-Anlage wurde speziell für die Gemeinde konzipiert, um den bestmöglichen Ertrag an Sonnenenergie zu erzielen. 2.320 Module, mit einer Gesamtleistung von 742,4 Kilowatt Peak, sollen jährlich rund 739.000 Kilowattstunden Strom erzeugen. Der erzeugte Strom wird in das öffentliche Stromnetz eingespeist. Die PV-Anlage ermöglicht der Kommune eine regionale und umweltfreundliche Energiegewinnung und vermeidet jährlich über 350 Tonnen klimaschädliches CO2. Mit dem erzeugten Strom könnte rein rechnerisch der Strombedarf von circa 185 Einfamilienhäusern, mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 4.000 Kilowattstunden pro Jahr, gedeckt werden. Die Bauzeit der Anlage betrug drei Wochen. Die Installation erfolgte durch die Firma BELECTRIC.

„Richtig konzipiert, bringen PV-Anlagen nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch Vorteile“, sagt Kommunalbetreuer Reinhardt. „Gemeinsam mit unseren kommunalen Partnern, wie hier in der Gemeinde Roth, gehen wir neue Wege, um die Energiewende vor Ort umzusetzen. Wir stehen Kommunen mit unserer Kompetenz in Sachen PV zur Seite und entwickeln für sie passende Lösungen. PV-Anlagen, wenn gewünscht auch auf Pachtbasis, bieten eine gute Möglichkeit, die Stromversorgung von morgen regenerativ, wirtschaftlich und energieeffizient zu gestalten“, erzählt er weiter.