Essen,
20
September
2017
|
12:09
Europe/Amsterdam

innogy gibt bevorzugte Lieferanten für Offshore-Windpark Triton Knoll bekannt

Zusammenfassung

> 90 MHI Vestas Windenergieanlagen mit 9,5 MW installierter Leistung
> Joint Venture zur Herstellung aller Monopile-Fundamente und Übergangsstücke

Bevorzugte Lieferanten für den Offshore-Windpark Triton Knoll bekannt gegeben: MHI Vestas Offshore Wind soll bis zu 90 Windenergieanlagen mit 9,5 Megawatt installierter Leistung für den Windpark vor der Ostküste Großbritanniens liefern. Die Windturbinen sollen auf Monopiles installiert werden, die von einem Joint Venture aus Sif Netherlands B.V. und Smulders Projects Belgium N.V. hergestellt werden. Verkündet wurde dies nur eine Woche nach dem Triton Knoll einen Zuschlag in der jüngsten Auktionsrunde zur Förderung Erneuerbarer-Energien-Projekte (Contract for Difference) in Großbritannien erhalten hat.

Mit der Wahl der bevorzugten Lieferanten für zwei der wichtigsten Komponenten ist das Großprojekt mit einer geplanten installierten Leistung von 860 Megawatt seiner Umsetzung einen Schritt näher gekommen.

Eine der leistungsstärksten und effizientesten Windenergieanlagen im Markt
Triton Knoll wird als eines der ersten Offshore-Projekte weltweit das neueste Modell (V164-9,5 MW) des Anlagenherstellers Vestas installieren, das laut Hersteller derzeit die leistungsstärkste und effizienteste Windenergieanlage im Markt ist. Die Höhe der Rotorblattspitze liegt bei ca. 187 Metern. Jedes der drei Rotorblätter hat eine Länge von rund 80 Metern und ein Gewicht von etwa 35 Tonnen.

Fester Stand auf hoher See
Die Vereinbarungen (Preferred Supplier & Early Works Agreements) mit dem Joint Venture bestehend aus Sif und Smulders beinhalten das Design und die Produktion der 90 Monopile-Fundamente mit den dazugehörigen Übergangsstücken (Transition pieces) sowie der beiden Fundamente für die Offshore-Umspannwerke. Für die Konstruktion haben Sif und Smulders eine der führenden Ingenieurgesellschaften in diesem Gebiet gewinnen können: Atkins Ltd aus Großbritannien. Die technische Planung und Konstruktion der Fundamente wird vor Ende dieses Monats starten. Die Herstellung soll im ersten Quartal von 2019 beginnen.

Das Projekt Triton Knoll ist der Investitionsentscheidung ein Schritt näher gekommen. Diese soll Mitte 2018 getroffen werden. Die Bauarbeiten an Land sollen kurz danach starten, Baustart auf See ist für 2020 vorgesehen. Nach aktueller Planung soll im Jahr 2021 mit der Inbetriebnahme des Windparks begonnen werden. Das voraussichtliche Investitionsvolumen beträgt rund 2 Milliarden Britische Pfund (das entspricht nach aktuellem Wechselkurs rund 2,2 Milliarden Euro).

Weiterführende Informationen zum Offshore-Windpark Triton Knoll: www.tritonknoll.co.uk