Essen,
20
September
2019
|
09:03
Europe/Amsterdam

innogy erzielt mit Offshore-Windpark Sofia Auktionserfolg

  • Geplante installierte Leistung von 1,4 Gigawatt

  • Finale Investitionsentscheidung für 2020 geplant

  • Investitionsvolumen beträgt voraussichtlich insgesamt rund 3 Milliarden Britische Pfund

  • Vollständige Inbetriebnahme ist für 2026 vorgesehen

Die innogy SE hat heute einen weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg zur Umsetzung ihres derzeit größten Entwicklungsprojekts gemacht: Das Offshore-Windprojekt Sofia mit einer genehmigten installierten Leistung von bis zu 1,4 Gigawatt (GW) hat vom britischen Ministerium für Wirtschaft, Energie und Industriestrategie (Department for Business, Energy & Industrial Strategy, kurz BEIS) einen Zuschlag in der jüngsten Auktionsrunde zur Förderung Erneuerbarer-Energien-Projekte (Contract for Difference) erhalten.

Damit kann das Projektteam jetzt die nächsten Schritte auf dem Weg zur finalen Investitionsentscheidung und zum Bau des Offshore-Windparks angehen. Mit einem Preis von 39,65 Britischen Pfund pro Megawattstunde (MWh) liegt der Preis für Offshore-Wind in Großbritannien in dieser dritten Zuteilungsrunde niedriger als je zuvor.

Hans Bünting, Vorstand Erneuerbare Energien der innogy SE, erklärt: „Ich freue mich sehr, dass Sofia als unser größtes Offshore-Windprojekt bei der jüngsten Auktion in Großbritannien erfolgreich war. Damit haben wir einen wichtigen Meilenstein zur Realisierung unseres Offshore-Windkraftprojektes erreicht und unter Beweis gestellt, dass wir uns in einem sehr kompetitiven Marktumfeld erfolgreich behaupten können. Der Auktionserfolg von Sofia ist die Bestätigung für die exzellente Arbeit, die das Team in den vergangenen Jahren geleistet hat. Dank unseres umfangreichen Know-hows in der Entwicklung sowie im Bau und Betrieb von komplexen Offshore-Projekten und unserer vielfältigen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten ist es uns gelungen, ein werthaltiges Projekt zu entwickeln und die Kosten für Offshore-Windstrom in Großbritannien weiter zu senken.“

Am Standort des genehmigten Windparks, der in der Nordsee 195 Kilometer vor der britischen Küste auf der Dogger Bank entstehen soll, herrschen hervorragende Windbedingungen; die Wassertiefen sind mit 21 bis 36 Meter relativ gering. Die finale Investitionsentscheidung für Sofia wird für 2020 erwartet, wenn die Vertragsbedingungen für mögliche Zulieferunternehmen feststehen. Der externe Finanzierungsprozess soll anschließend abgeschlossen werden.

2021 soll mit den Arbeiten an Land begonnen werden, Baustart auf See ist für 2022 vorgesehen. Nach aktueller Planung soll im Jahr 2024/2025 mit der Inbetriebnahme des Windparks begonnen werden, die vollständige Inbetriebnahme ist für Ende 2026 geplant.

Nach der Fertigstellung wird der Windpark Sofia rechnerisch rund 1,2 Millionen britische Haushalte mit grünem Strom versorgen können. Das voraussichtliche Investitionsvolumen liegt bei rund 3 Milliarden Britischen Pfund.

Der Offshore-Windpark Sofia befindet sich zu 100% im Eigentum der innogy SE. innogy wird alle Optionen bezüglich Eigentümer- und Finanzierungsstruktur überprüfen, um den größtmöglichen Wert für das Unternehmen und seine Aktionäre zu erzielen.

Weiterführende Informationen im Videoformat finden Sie hier.

Förderung neuer regenerativer Projekte in Großbritannien nach dem Contract-for-Difference-Prinzip

In Großbritannien werden neue Erneuerbare-Energien-Anlagen nach einem als „Contract for Difference“ (CfD) bezeichneten Mechanismus gefördert. Der CfD-Mechanismus sieht vor, dass Ökostromprojekte zunächst über 15 Jahre gefördert werden und in dieser Zeit eine garantierte Vergütung für den erzeugten Strom erhalten (die jährlich entsprechend der Inflationsrate angepasst wird). Im Ausübungspreis sind die Kosten für die Übertragung des Stroms an das Umspannwerk an Land enthalten, worin sich dieser Ansatz gegenüber dem Verfahren am deutschen Markt unterscheidet. In der dritten CfD-Zuteilungsrunde in Großbritannien (2019) konkurrierten qualifizierte Bieter in einer Auktion mit einem Gesamtbudget von 65 Millionen Britischen Pfund und einem Kapazitätsdeckel von 6 GW miteinander.

 

 

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