Essen/Kilkenny,
10
April
2019
|
14:01
Europe/Amsterdam

innogy eröffnet offiziell ersten Windpark in Irland

  • Wachstumsstrategie in neue Märkte erfolgreich umgesetzt
  • Bau des Onshore Windparks Dromadda Beg legt den Grundstein für weitere Vorhaben in Irland
  • Aktuelles Entwicklungsportfolio in Irland von rund 800 MW

Die innogy SE treibt ihre Expansionsstrategie für erneuerbare Energien voran und erschließt neue Märkte: Heute hat das Unternehmen seinen ersten Windpark in Irland offiziell eröffnet. Außerdem hat innogy diese Woche den Bau des 32MW-Onshore-Projektes Mynydd y Gwair in Wales abgeschlossen. Und für den schottischen Windpark Bad á Cheo mit 26 Megawatt (MW) plant innogy in Kürze den Betrieb aufzunehmen.

Erfolgreicher Markteintritt in der Republik Irland

Der Windpark Dromadda Beg verfügt mit seinen drei Windkraftanlagen im County Kerry im Südwesten der Republik Irland über eine installierte Leistung von 10,2 Megawatt und ist Ende 2018 in Betrieb gegangen.

Hans Bünting, Vorstand für Erneuerbare Energien der innogy SE: “Ich freue mich, den Windpark Dromadda Beg offiziell zu eröffnen – unser erstes Projekt in Irland. Diese drei Windkraftanlagen beweisen, dass unsere vor drei Jahren getroffene Entscheidung für den Eintritt in den irischen Markt die richtige war. Wir planen weitere Langzeitinvestitionen in diesen vielversprechenden Windmarkt und unterstützen damit die irische Regierung dabei, ihre Ziele hinsichtlich Klimawandel und Ausbau der erneuerbaren Energien zu erreichen.“

Aktuelles Entwicklungsportfolio in Irland liegt bei rund 800 MW

Neben weiteren Onshore-Windparks und Speicheranlagen in Irland entwickelt innogy das Offshore-Projekt Dublin Array. 2018 ist innogy mit dem irischen Unternehmen Saorgus Energy eine Partnerschaft eingegangen, um die Entwicklung des geplanten 600 MW-Projekts in der Irischen See, vor der Küste Dublins, fortzusetzen. Die Partner führen derzeit technische Studien durch, um die Entwicklung bis hin zur Planungsgenehmigung voranzubringen. Diese Entwicklungsphase wird von innogy mit Unterstützung von Saorgus Energy geleitet.

Kontinuierliches Wachstum in Großbritannien

In Großbritannien betreibt innogy bereits ein operatives grünes Portfolio von rund zwei Gigawatt installierter Kapazität und ist einer der wichtigsten Betreiber von Windkraftanlagen. Das Unternehmen baut seine Position in Großbritannien mit über einem Gigawatt Windprojekten in Bau und Entwicklung stetig weiter aus.

“Großbritannien ist einer unserer Schlüsselmärkte. Ich bin stolz auf die Rolle, die wir hier bereits spielen und wir haben sehr ehrgeizige Wachstumspläne zur weiteren Unterstützung der britischen Erneuerbaren-Industrie“, erklärt Hans Bünting.

In Schottland betreibt innogy bereits fünf Onshore Windparks und hat kürzlich den Bau seines 26,65MW Windparks Bad á Cheò abgeschlossen, der im Mai 2014 genehmigt wurde und im Februar 2015 einen CfD (Contract for Difference) erhielt. Alle 13 Senvion MM92-Windkraftanlagen sind installiert und werden in Kürze den kommerziellen Betrieb aufnehmen.

In Wales hat innogy eine starke Präsenz mit drei Offshore und einem Onshore-Windpark in Betrieb, und zwei weiteren Onshore-Windparks im Bau. Mynydd y Gwair ist ein 32,8MW- Projekt, das aus 16 Onshore-Turbinen in South Wales besteht. Alle 16 Turbinen erzeugen bereits Strom und werden auf den kommerziellen Betrieb vorbereitet.

Die Baustelle für die 27 Turbinen des 96MW Windparks Clocaenog Forest in North Wales wird derzeit mit Komponenten beliefert, wobei die erste Turbine Ende dieses Monats installiert werden soll. innogy plant, das Projekt Ende 2019 abzuschließen.

Über die Hälfte des operativen Windportfolios im Vereinigten Königreich befindet sich in England, wo das Unternehmen derzeit den Offshore-Windpark Triton Knoll (ca. 860 MW, innogy-Anteil: 59%) baut. Die Vorbereitungen für Offshore-Arbeiten sind im Gange, die Erstellung der Fundamente und Anordnung sowie das Legen der Übertragungskabel hat begonnen. Die Installation der 90 Turbinen beginnt voraussichtlich Ende dieses Jahres/Anfang 2020. Der Start der Inbetriebnahme ist für 2021 vorgesehen. Nach der kompletten Inbetriebnahme wird Triton Knoll in der Lage sein, rechnerisch ausreichend grünen Strom für den Bedarf von über 800.000 britischen Durchschnittshaushalten zu erzeugen.