Essen,
05
Oktober
2018
|
14:24
Europe/Amsterdam

innogy: Bundesweit erster Ladepark bietet schnelles Laden jetzt auch in der Stadt

  • Neue Anlage kombiniert Solaranlage, Schnellladesäulen und Batteriespeicher

  • CO2-freie Elektromobilität schont die Umwelt und erhöht die Lebensqualität

Elektromobilität in Metropolregionen – das stellt oft eine Herausforderung dar. Denn in Großstädten haben Autofahrer häufig keinen festen Stellplatz und somit auch keine eigenen Lademöglichkeiten. Die Schnellladeinfrastruktur ist deshalb eine wichtige Voraussetzung für die Verbreitung und Etablierung von Elektromobilität in Ballungsräumen. Genau hier setzt das innogy-Projekt „Elektromobilität in Metropolen – Schnelles Laden für den urbanen Alltag“ an. Es soll auch den Menschen in dicht besiedelten Stadtgebieten eine schadstoffarme und CO2 –freie Elektromobilität ermöglichen. Die Nutzung von E-Fahrzeugen verbessert auch die Luftqualität in den Städten nachhaltig.

Dafür hat innogy zusammen mit dem Kooperationspartner Stadtwerke Duisburg den Ladepark entworfen. Der Ladepark Duisburg verknüpft innovative Schnellladeinfrastruktur mit regenerativer Energieerzeugung und einer möglichst hohen Netzverträglichkeit. Das Projekt kombiniert über ein intelligentes Energiemanagementsystem vier Gleichstrom-Schnellladestationen mit je 150 kW Leistung sowie eine Batteriestation mit 210 kWh Kapazität. Darüber hinaus liefert ein 180 qm großes Solardach 26.000 kWh Ökostrom im Jahr, gleichbedeutend mit rund 200.000 Fahrtkilometern. Dank der integrierten Batterie wird die Netzbelastung deutlich minimiert. Die Schnellladesäulen lieferten die Firmen Porsche und Delta, der Batteriespeicher kommt von Belectric.

 

Norbert Verweyen, CTO emobility bei innogy
Mit diesem richtungsweisenden Projekt ermöglichen wir Elektromobilität auch für Menschen ohne eigenen Stellplatz für ihr E-Auto.
Norbert Verweyen, CTO emobility bei innogy

„Die Fahrzeuge werden an den Schnelladesäulen in der Regel innerhalb 20 Minuten unkompliziert geladen. Die hier entstandene Anlage in Kombination von regenerativer Energieerzeugung mit hochwertigen Schnellladesäulen und Batteriespeicher ist einmalig und ein Vorzeigeprojekt im Bereich Elektromobilität“, sagt Norbert Verweyen, CTO emobility bei innogy. „Besonders bedanken möchten wir uns bei unseren Partnern Porsche, Delta und Belectric, die die nötige Infrastruktur geliefert haben.“

„Ladeinfrastruktur haben wir vor allem im Bereich der Innenstadt bereits aufgebaut. Der Durchbruch kann der Elektromobilität aber nur gelingen, wenn man mit ihr auch weite Strecken bewältigen kann. Mit dem Ladepark und den Schnellladesäulen in direkter Nähe zu A42 und A59 schaffen wir nun auch ein Angebot für den Autobahnverkehr“, sagt Sebastian Limburg, Leiter Innovationsmanagement der Stadtwerke Duisburg AG. Der Ladepark soll außerdem mehr Bürger dazu ermutigen, sich ein Elektroauto anzuschaffen. Die emissionsfreie Mobilität ist zentraler Bestandteil, um die Feinstaub- und Stickoxidbelastung in den Städten zu senken.

Durch den jetzt startenden Pilotbetrieb in Duisburg und die wissenschaftliche Begleitung des Pilotprojekts wollen die Betreiber wichtige Erkenntnisse gewinnen, um das Konzept an weiteren Standorten umzusetzen.