Wesseling,
08
August
2018
|
13:50
Europe/Amsterdam

innogy-Bücherschrank lädt zum Schmökern ein

Bürgermeister Erwin Esser (6. v. lks.) und Manfred Hausmann (4. v. lks.), Kommunalbetreuer der „innogy“, eröffneten gemeinsam mit den Bücherschrank-Paten und den ersten interessierten Leserinnen und Lesern den öffentlichen Bücherschrank in der Fußgängerzone von Wesseling.

Gute Bücher werfen Literaturfreunde nicht einfach weg – stattdessen werden sie oft und gerne geteilt. Diese Möglichkeit haben die Bürgerinnen und Bürger von Wesseling ab sofort mit dem Bücherschrank, den der innogy-Kommunalbetreuer Manfred Hausmann jetzt Bürgermeister Erwin Esser übergab. Das System ist denkbar einfach: Jemand stellt seine bereits gelesenen Bücher in den Schrank, andere nehmen sie sich dafür heraus.

Das Stadtmöbel steht jetzt in der Fußgängerzone der Flach-Fengler-Straße in Höhe der Einkaufspassage FORUM und ist der 165. Schrank, den innogy in Deutschland aufgestellt hat. Der Bücherschrank, der rund um die Uhr geöffnet ist, besteht aus wetterfestem Cortenstahl und fügt sich mit seiner schlanken Form leicht in den öffentlichen Raum ein. Die Türen schließen selbsttätig, so dass die Bände immer vor Regen geschützt sind. Das untere Fach ist für Kinderbücher gedacht, damit die Kleinen auch gut die Bücher erreichen können. Außerdem gibt es ein Fach für „internationale Literatur“. Insgesamt haben rund 320 Bücher hier Platz.

Die ehrenamtliche Patenschaft für den innogy Bücherschrank übernehmen die Buchhandlung Kayser, der Innenstadtverein Wesseling e.V. und die Wirtschaftsförderung der Stadt. Sie sehen regelmäßig nach dem Rechten und sortieren Krimis, Romane, Sachbücher und Kinderliteratur passend ein.

„Der innogy Bücherschrank ist ein tolles Angebot, mit dem wir den öffentlichen Raum in unserer Stadt beleben und die Kultur des Teilens unterstützen. Ich bin mir sicher, dass sich hier ein Treffpunkt bilden wird, an dem Menschen ins Gespräch kommen“, sagte Bürgermeister Erwin Esser bei der Eröffnung. innogy Kommunalbetreuer Manfred Hausmann betont: „Als Partner von Wesseling kümmern wir uns nicht nur um die Stromnetze, sondern engagieren uns mit dem Bücherschrank auch für die kulturelle Infrastruktur.“

Seit 2011 stellen innogy und vormals RWE offene Bücherschränke an zentralen Plätzen in Städten und Gemeinden auf und unterstützt damit den gesellschaftlichen Trend der Sharing Economy. Die Mini-Bibliotheken verteilen sich im gesamten Kerngebiet von innogy: vom niedersächsischen Twist im Norden bis zum rheinland-pfälzischen Odernheim am Glan im Süden, vom nordrhein-westfälischen Bedburg-Hau im Westen bis zum weserbergländischen Beverungen im Osten. Zu den Standorten gehören zahlreiche kleine Gemeinden wie Nideggen in der Eifel und auch größere Kommunen wie Wesel oder Essen. Der erste Bücherschrank wurde 2011 in Bramsche im Landkreis Osnabrück eröffnet, der 100. im Jahr 2015 in Schwalmtal am Niederrhein, der 150. im Jahr 2017 im ostwestfälischen Marienmünster.