Essen,
16
Juli
2019
|
12:11
Europe/Amsterdam

innogy bietet Flüchtlingen eine Chance

  • Soziales Engagement lohnt sich für beide Seiten

innogy hilft im Rahmen der Initiative „chance2start“ Menschen, die aus ihrer Heimat flüchten mussten, im deutschen Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Zwei davon sind Dalia Khanji und Esam Rifaea. Seit November letzten Jahres arbeiten die beiden Syrer bei innogy im Bereich „Abrechnung für Geschäftskunden“. Von dem sozialen Engagement profitieren beide Seiten.

Dalia Khanji und Esam Rifaea sind vor drei beziehungsweise vier Jahren vor dem Bürgerkrieg in ihrer syrischen Heimat nach Deutschland geflüchtet. Beide verfügen über eine fundierte akademische Ausbildung und sprechen sehr gut Deutsch. Die aus Aleppo stammende Dalia Khanji ist Wirtschaftswissenschaftlerin mit Schwerpunkt Banken- und Finanzwesen. Esam Rifaea aus Latakia ist Betriebswirt. Die beiden kümmern sich hauptsächlich um die Stammdatenpflege und Mengenermittlung rund um die Abrechnung für Geschäftskunden.

Bernd Wirth, Leiter Abrechnung Mittelstand bei innogy, ist begeistert über die Verstärkung seines Teams: „Beide sind hoch motiviert, engagiert und lernfähig. Das bringt uns im operativen Geschäft deutlich weiter.“ Ein Vorteil der beiden neuen Mitarbeiter ist, dass sie einen deutschen Freundes- und Bekanntenkreis haben, was sich sehr positiv auf Sprache und Integration auswirkt.

Trotzdem war die Integration nicht immer ganz einfach und hat viel Zeit, Mühe und eine Menge persönlichen Einsatz gekostet. Dieser Aufwand hat sich jedoch gelohnt. Wirth: „Wir sind sehr zufrieden mit den Arbeitsleistungen unserer syrischen Kollegen, sie haben sich hervorragend in unser Team integriert.“

Auch in diesem Jahr wird innogy acht Flüchtlingen eine „chance2start“ ermöglichen. Insgesamt hat innogy in den vergangenen Jahren über 100 Menschen geholfen, im deutschen Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Darunter waren 22 Auszubildende und 22 befristete Einstellungen.