Essen,
26
Juli
2017
|
09:05
Europe/Amsterdam

indeland Windpark Eschweiler: Erste Anlage in Fronhoven installiert

Gemeinschaftsprojekt von innogy, EWV und RURENERGIE

  • Gemeinschaftsprojekt von innogy, EWV und RURENERGIE

  • 13 Windenergieanlagen auf rekultivierter Fläche des Tagebaus Inden

Die Bauarbeiten für den indeland Windpark Eschweiler laufen auf Hochtouren. Nachdem die vier Anlagen des ersten Bauabschnitts bereits grünen Strom liefern, wurde Ende letzter Woche die erste Windenergieanlage im zweiten Bauabschnitt nördlich Fronhoven erfolgreich installiert. Ein Gittermastkran hatte zunächst die Stahlturmelemente auf dem bereits fertig gebauten Betonturm angebracht. Auf diesen so genannten Hybridturm wurde dann in einer Höhe von 143 Metern das 100 Tonnen schwere Maschinenhaus inklusive Getriebe und Generator gesetzt. In einem letzten Schritt wurde der Rotorstern mit den jeweils 55 Meter langen Blättern montiert. Die Windenergieanlage verfügt über eine Gesamthöhe von 200 Metern und eine Leistung von 3,2 Megawatt (MW).

innogy-Projektleiter Boris Ossadnik erläutert: „Wir liegen voll im Plan. Nachdem die erste Windkraftanlage erfolgreich installiert wurde, wollen wir jede Woche eine weitere Anlage fertigstellen. Parallel erfolgt die Netzanbindung und nach und nach die Inbetriebnahme der Anlagen, sodass nach aktueller Planung alle 13 Anlagen im dritten Quartal Strom liefern können.“

indeland Windpark Eschweiler

innogy, die EWV und die RURENERGIE errichten gemeinsam 13 Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 41,6 MW. Die Anlagen des deutschen Herstellers Senvion entstehen in zwei Bauabschnitten auf rekultivierter Fläche des Tagebaus Inden: Vier Windenergieanlagen (12,8 MW) werden nordwestlich des Blaustein-Sees angrenzend an die Gemeinde Aldenhoven und die Stadt Alsdorf errichtet. Neun weitere Anlagen (28,8 MW) entstehen nördlich von Fronhoven. An der Windpark-Projektgesellschaft hält innogy 51 Prozent der Anteile, die kommunalen Partner EWV 29 und RURENERGIE 20 Prozent. Das Investitionsvolumen beträgt rund 62 Millionen Euro. Das Projekt wurde gemeinsam mit dem Windparkentwickler BMR aus Hückelhoven entwickelt und von der Entwicklungsgesellschaft indeland GmbH und der RWE Power unterstützt. Der erste Bauabschnitt wurde im zweite Quartal 2017 in Betrieb genommen, der zweite Abschnitt soll im Herbst 2017 ans Netz gehen.