Morbach-Weiperath,
23
April
2018
|
11:56
Europe/Amsterdam

Hunsrücker Holzmuseum ins rechte Licht gesetzt

Nahmen gemeinsam die neue LED-Innenbeleuchtung symbolisch in Betrieb: Vertreter der Morbacher Verwaltung, des Holzmuseums und von innogy.

  • 20 neue LED-Spots inszenieren Exponate und sparen Energie

  • innogy unterstützt Gemeinde Morbach mit Förderprogramm

innogy setzt das Holzmuseum in Morbach-Weiperath mit moderner LED-Ausstellungs-Beleuchtung ab sofort ins rechte Licht. Im Museum sorgen nun 20 neue LED-Spots für eine effektvolle Inszenierung der Exponate. Davon konnten sich bei einem Rundgang der Leiter des Museums Michael Pinter gemeinsam mit dem Bürgermeister der Gemeinde Morbach Andreas Hackethal überzeugen. Mit dabei waren auch weitere Vertreter der Verwaltung, ehrenamtliche Helfer des Museums und Repräsentanten von innogy. Mit dem firmeneigenen Förderprogramm KEK, Kommunales Energiekonzept, unterstützt das Energieunternehmen die Einheitsgemeinde bei der Modernisierung und stellt hierfür einen Zuschuss über mehr als 2.000 Euro zur Verfügung.

Durch die Umrüstung konnte innogy fast die gesamte Deckenbeleuchtung ersetzen. Nach dem Ausbau der älteren Lampen kommt die Beleuchtung fortan mit 75 Prozent weniger Strom aus. Durch die Aktion senkt das Holzmuseum somit die Stromkosten pro Jahr deutlich. Zudem halten die neuen LED-Lampen bis zu zehnmal länger als eine herkömmliche Beleuchtung, wodurch ebenfalls die Wartung der Leuchtmittel einfacher wird. „Die modernen LED-Spots rücken unsere Exponate und Sonderausstellungen nun ins rechte Licht. Außerdem sorgt die warme Lichtfarbe dafür, dass die Ecken in der Schau deutlich besser ausgeleuchtet sind“, stellte Michael Pinter, Leiter des Hunsrücker Holzmuseums, fest.

Andreas Hackethal, Bürgermeister der Gemeinde Morbach, ergänzte: „Im Holzmuseum engagieren sich viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer in ihrer Freizeit mit viel Herzblut und Leidenschaft. Dies ist ein vorbildliches Beispiel für ein besonders gelungenes und nachahmenswertes Engagement im Dienst der Gesellschaft. Die neue Beleuchtung setzt die Ausstellungsstücke noch besser in Szene.“

Auf rund 400 Quadratmeter Ausstellungsfläche greift das Holzmuseum in Morbach-Weiperath seit nunmehr bereits 18 Jahren die für den Hunsrück so bedeutsame Geschichte des Holzes auf. Das Haus wurde vom Hunsrückverein, Ortsgruppe Morbach, eingerichtet und wird auch vom Verein mit ca. 100 ehrenamtlich tätigen Helferinnen und Helfern geführt. Die Ausstellungsräume sind in der Sommersaison von April bis Ende Oktober dienstags bis samstags von 14.00 bis 17.00 Uhr und an Sonn- und Feiertagen von 10.30 bis 17.00 Uhr geöffnet. Gruppenführungen sind nach Absprache auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich. Telefonisch ist das Holzmuseum unter der Nummer 06533/959750 zu erreichen. Weitere Informationen sind im Internet unter der Adresse www.hunsruecker-holzmuseum.de abrufbar.

 innogy bietet den Kommunen, die einen Konzessionsvertrag mit dem Energieunternehmen besitzen, das Förderprogramm „KEK – Kommunales Energie Konzept“ an. Es beinhaltet Lösungen und Produkte, mit denen sich Kommunen fit für die Energiezukunft machen. Gefördert werden Maßnahmen in den Bereichen Klimaschutz, Energieeffizienz und Infrastruktur. Das umfasst etwa die Steigerung der Energieeffizienz kommunaler Gebäude und Einrichtungen oder auch Konzepte zur Elektromobilität.