Hamminkeln,
29
November
2018
|
00:00
Europe/Amsterdam

„Holz-Pieper“ belegt 1. Platz beim innogy Klimaschutzpreis

  • Energieunternehmen würdigt Engagement in Hamminkeln mit insgesamt 2.500 Euro

Drei Vorbildprojekte der Stadt Hamminkeln erhalten den diesjährigen innogy Klimaschutzpreis. Den 1. Platz belegt das Hobelwerk „Holz-Pieper“, bei dem in der Produktion 100 Prozent Hobelspäne und Hackschnitzel aus unbehandeltem Eichenholz anfallen, welche direkt zur Wärmegewinnung vor Ort wiederverwendet werden. Durch eine umweltgerechte Hackschnitzelheizung werden darüber hinaus noch 70 Wohnungen in der unmittelbaren Nachbarschaft komplett umweltfreundlich mit Wärme versorgt. Außerdem werden überschüssige Hobelspäne und Hackschnitzel zu umweltfreundlichen Briketts gepresst, welche durch Kunden unverpackt vor Ort abgeholt werden können. Solch ein Engagement führte zum 1. Platz des innogy Klimaschutzpreises in Hamminkeln und die „Holz-Pieper“ sicherten sich somit 1.250 Euro Preisgeld.

Den zweiten Platz gewann der F.C. Grün-Weiß Lankern 1975 e.V. durch den jahrelangen Einsatz einer solarthermischen Anlage und Photovoltaikanlagen auf den Dächern des Vereinsheimes und der Turnhalle, welche es dem Verein ermöglichen, selbst erzeugten Strom für sich zu nutzen. Außerdem engagierte sich der Verein für die Installation von Ladestationen für E-Bikes und E-Autos, die ebenfalls durch den produzierten Strom der Photovoltaikanlagen versorgt werden. Ausgezeichnet wurde der Verein mit einem Preisgeld von 750 Euro.

Über den dritten Platz freut sich der Freibad-Verein e.V.. Der Verein installierte zuletzt eine E-Bike- und eine E-Auto-Ladesäule, um den Besuchern die Möglichkeit bieten zu können, während des Besuchs im Freibad ihr Fahrzeug nachladen zu können. Des Weiteren wurden die Lampen in den Dusch-, Umkleide- und Serviceräumen auf effiziente LED-Beleuchtung umgestellt, was gesamtheitlich zu einem Preisgeld von 500 Euro geführt hat.

innogy-Kommunalbetreuer Dirk Krämer übergab gemeinsam mit Bürgermeister Bernd Romanski die Urkunden. Insgesamt hatten sich zehn Privatpersonen, Vereine und Firmen bei dem innogy Klimaschutzpreis in Hamminkeln beworben, insbesondere mit dem Ziel, sich für den Klimaschutz zu engagieren. Aber es gab auch noch eine Besonderheit am diesjährigen innogy Klimaschutzpreis: die Stadt Hamminkeln zeichnete in Kooperation mit innogy die Pfadfinder vom Stamm St. Maria Himmelfahrt mit einem Sonderpreis aus. Die Pfadfinder bewarben sich mit Ihrem Klima-Erhaltendem Projekt, dem Bau von XXL-Insektenhotels und Hochbeeten. Dieser Einsatz wurde zusätzlich noch mit einem Preisgeld der Stadt von 1.200 Euro belohnt.

Der Klimaschutzpreis von innogy wird jährlich für Leistungen verliehen, die in besonderem Maße zur Erhaltung natürlicher oder zur Verbesserung ungünstiger Umweltbedingungen beitragen. Die Städte und Gemeinden sind aufgerufen, besondere Projekte zur Prämierung vorzuschlagen. Über die Vergabe entscheidet eine Jury. Nähere Informationen unter www.innogy.com /klimaschutzpreis.