Essen,
10
Oktober
2019
|
18:35
Europe/Amsterdam

Hildegard Müller scheidet aus dem Vorstand der innogy SE aus

Hildegard Müller, Vorstand für Netz & Infrastruktur der innogy SE, verlässt das Unternehmen im gegenseitigen Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat. Die Vereinbarung gilt mit Ablauf des heutigen Tages.

Johannes Teyssen, Vorsitzender des Aufsichtsrates der innogy SE, dankte Hildegard Müller für ihre Arbeit: „Hildegard Müller hat ihr Ressort sehr erfolgreich geführt und strategisch weiterentwickelt. Neben der bewährten Expertise im klassischen Netzgeschäft mit den Kommunen konnte sie innogy vor allem im nicht-regulierten Geschäft neu positionieren und hier zahlreiche bleibende Fortschritte erzielen. Viele Kommunen profitieren heute und in Zukunft von den innovativen Produkten, die während ihrer Zeit als Vorstand entwickelt wurden. Hierzu zählen insbesondere die intelligente Straßenbeleuchtung, der Ausbau der Ladeinfrastruktur für die Elektromobilität und der Ausbau des Breitbandnetzes im ländlichen Raum.“

Hildegard Müller war seit Mai 2016 für das Netzgeschäft der innogy SE verantwortlich. Außerdem war sie zuständig für die konzernweite Koordinierung aller Digitalprojekte. In dieser Funktion sorgte sie für die Segment-übergreifende Zusammenarbeit, förderte den Austausch zwischen den verschiedenen Einheiten und ermöglichte so eine bessere Steuerung des Portfolios der digitalen Fokusthemen von innogy. Sie schuf damit die Voraussetzungen, dass das Unternehmen sich erfolgreich auf diesem Wachstumsmarkt positionieren konnte und hier branchenweite Maßstäbe setzt.

Im Rahmen ihrer Vorstandstätigkeit vertrat Hildegard Müller die Interessen des Unternehmens in den Aufsichtsräten zahlreicher Tochtergesellschaften: bei der Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH, der envia Mitteldeutsche Energie AG, der NEW AG, der rhenag Rheinische Energie AG , der Stadtwerke Essen AG und der Süwag Energie AG. Außerdem war sie stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrates der Essener Wirtschaftsförderungsgsellschaft mbH und Vorsitzende des Beirats der innogy Stiftung für Energie und Gesellschaft gGmbH.

Eines der herausragenden Forschungs-Projekte aus ihrem Ressort ist DESIGNETZ. Im Rahmen des SINTEG-Programms des Bundeswirtschaftsministeriums erprobt innogy als Konsortialführer gemeinsam mit 45 Partnern in rund 30 Einzelprojekten ein innovatives Gesamtkonzept zur digitalen Steuerung der Verteilnetze und überführt die politische Vision der Energiewende in die Praxis.

„Als innogy 2016 gestartet ist, hatten wir keinen geringeren Anspruch als Schrittmacher der Energiewende zu sein und die Energiezukunft an vorderster Front mitzugestalten. Und die Ergebnisse können sich sehen lassen: Wir können auf großes Vertrauen von Kommunen und Kunden setzen. Neben der erfolgreichen Weiterentwicklung des Netzgeschäftes konnte innogy vor allen Dingen in den Bereichen Elektromobilität und Breitbandausbau wachsen. Ich danke allen Kunden, meinen Vorstandskollegen und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die hervorragende Zusammenarbeit, die diese Erfolge möglich gemacht hat“, erklärte Hildegard Müller.

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