Schweich,
20
April
2018
|
16:53
Europe/Amsterdam

Helfer bauen Umkleide im „Haus des Sports“ in Schweich

Der TuS Issel und der Lauftreff Schweich haben nun ihre Umkleideräume. Mit Unterstützung von innogy konnte der Schweicher Sportverein Sitzbänke und Kleiderhaken im neuen „Haus des Sports“ einbauen.

  • innogy unterstützt Aktion durch Initiative „aktiv vor Ort“

Viele Sportlerinnen und Sportler hatten in Schweich in der Vergangenheit ein Ärgernis, dass auch andere Amateursportler in der Region haben. Sie mussten längere Wege zwischen den Sportanlagen im Stefan-Andres-Schulzentrum und der Umkleidekabine zurücklegen. Daher haben 100 Sportler des TuS Issel und vom Lauftreff Schweich gemeinsam beim Ausbau des neuen „Haus des Sports“ mit angepackt, das auch von den Mitgliedern des HSC Schweich und des TuS Mosella Schweich genutzt werden kann. Die Stadt Schweich hatte für das Großprojekt finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt.

Eine Verpflichtung, die der TuS Issel dabei auf sich genommen hat, war die Ausstattung der vier neuen Umkleideräume. Mit im Handel erhältlichen Bänken hätte das etwa 8000 Euro gekostet. Daher haben fünfzehn Helfer aus den Sportvereinen mit angepackt und die Umkleiden kurzerhand selber zusammengebaut. Unterstützt wurde die Aktion von innogy durch die Mitarbeiter-Initiative „aktiv vor Ort“ mit einer Fördersumme in Höhe von 2.000 Euro. Als Projektpate engagierte sich Andreas Berg, Mitarbeiter beim Verteilnetzbetreiber Westnetz von innogy am Standort Trier, der seinen Arbeitgeber erfolgreich um die Förderung gebeten hatte.

Die Helfer des TuS Issel und des Lauftreff Schweich brauchten drei Tage, um die Umkleiden auszustatten. Sie befestigten Metallwinkel mit Spezialdübeln an der Wand. Danach schraubten sie die Sitzbänke aus selbst zugeschnitten Terrassendielen zusammen. Zum Abschluss befestigten die Fußballer die Kleiderhaken. Die neuen Umkleide- und Duschräume im „Haus des Sports“ der Stadt Schweich befinden sich seit einigen Wochen in Betrieb und stehen den örtlichen Vereinen zur Verfügung. „Es hat mich beeindruckt, wie sich so viele Helfer gemeinsam für ihr Hobby engagiert haben, deswegen habe ich die Aktion gerne durch das Programm von innogy unterstützt“, erläuterte Projektpate Andreas Berg.

Bei „aktiv vor Ort“ handelt es sich um eine Initiative von innogy, bei der sich Mitarbeiter in ihrer Freizeit für ihre Mitmenschen engagieren. Wer selbst die Ärmel hochkrempelt und sich für einen guten Zweck in seinem Heimatort einbringt, erhält bis zu 2.000 Euro für das Projekt. innogy unterstützt so das soziale und ehrenamtliche Engagement seiner Mitarbeiter.