Nörtershausen,
17
Dezember
2018
|
00:00
Europe/Amsterdam

Grillhütte in Nörtershausen rundum versorgt

Krempelten für einen guten Zweck die Ärmel hoch und sorgten dafür, dass die Grillhütte in Nörtershausen einen Strom- und Wasseranschluss erhielt: Engagierte Mitglieder des Heimat- und Verschönerungsvereins Nörtershausen mit Projektpate Volker Specht.

  • Nach über 30 Jahren Strom- und Wasseranschluss gesichert

  • 2.000 Euro aus innogy-Mitarbeiterinitiative aktiv vor Ort

Das lange Warten hat sich gelohnt: Ende des Jahres wurde die Grillhütte in Nörtershausen an das Versorgungsnetz angeschlossen. Engagierte Mitglieder des Heimat- und Verschönerungsvereins verlegten dafür die elektrischen Leitungen und einen Wasseranschluss. Unter den Helfern waren auch Sven Bitter und Volker Specht, Mitarbeiter bei innogy. Für ihr ehrenamtliches Engagement bekamen sie einen Zuschuss aus der Mitarbeiter-Initiative aktiv vor Ort ihres Arbeitgebers von 2.000 Euro. Zur restlichen Finanzierung des 10.000-Euro-Projektes hat der Heimat- und Verschönerungsverein, die Gemeinde und weitere Sponsoren beigetragen.

Die Grillhütte in Nörtershausen liegt außerhalb der Ortsgemeinde und wurde bisher mit einem Stromaggregat und durch einen Wassertank versorgt. Jahrzehntelang hat sich Vorstandsmitglied Alois Wey darum gekümmert, dass die Wasservorräte nicht zur Neige gehen. Dafür hat er mit seinem Traktor das Wasser zur Grillhütte transportiert. Jetzt haben die Vereinsmitglieder in Eigenleistung einen Graben für Wasser und Strom gezogen und alle erforderlichen Anschlüsse gelegt. In 140 Arbeitsstunden wurden 560 Meter Stromkabel und 580 Meter Wasserleitung verlegt. Lars Kroll, Vereinsmitglied des HVV hat wieder einmal seine Fahrkünste am Bagger bewiesen und den 580m langen Graben durch teilweise schwieriges Gelände gegraben. „Die Arbeit hat sich gelohnt. Eine tolle Gemeinschaftsaktion mit dem Ergebnis, dass die idyllisch gelegene Grillhütte des Heimat- und Verschönerungsvereins jetzt ohne die lästigen Geräusche des Aggregats genutzt werden kann“, betont Projektpate Volker Specht.

Bei aktiv vor Ort handelt es sich um eine Initiative von innogy, bei der sich Mitarbeiter in ihrer Freizeit für ihre Mitmenschen engagieren. Wer selbst die Ärmel hochkrempelt und sich für einen guten Zweck in seinem Heimatort einbringt, erhält bis zu 2.000 Euro für das Projekt. innogy unterstützt so das soziale und ehrenamtliche Engagement seiner Mitarbeiter.