Essen,
29
Mai
2019
|
18:53
Europe/Amsterdam

Geplante Transaktion E.ON/RWE: Abschluss des Tarifvertrags „Zukunft und Beschäftigungssicherung“

  • Tarifparteien einigen sich nach konstruktiven Verhandlungen auf verlässliche tarifliche Rahmenbedingungen für die geplante Integration
  • Hohes Absicherungsniveau für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von innogy und E.ON vereinbart

Die Arbeitgeberverbände und die Gewerkschaften ver.di und IGBCE haben sich auf einen umfassenden Tarifvertrag „Zukunft und Beschäftigungssicherung“ für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von innogy und E.ON in der künftigen, geplanten neuen E.ON in Deutschland verständigt. Die Einigung ist ein wichtiger Schritt zur Umsetzung der im Mai 2018 zwischen Unternehmen und Gewerkschaften vereinbarten „Tarifpolitischen Grundsatzerklärung“ zur geplanten Transaktion zwischen E.ON und RWE. Sie umfasst unter anderem Regelungen zu attraktiven Abfindungszahlungen für freiwillig ausscheidende Beschäftigte, Regelungen für einen Vorruhestand sowie die Möglichkeit zum Wechsel in eine Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft. Der Tarifvertrag steht unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Freigabe der geplanten Transaktion und wird erst nach dem Vollzug der Transaktion wirksam werden.

Arno Hahn, Personalvorstand und Arbeitsdirektor der innogy SE: „Fast genau ein Jahr nach der Unterzeichnung der tarifpolitischen Grundsatzerklärung im Mai vergangenen Jahres ist dies der erfolgreiche Abschluss eines Prozesses, der nach seinem Inhalt und Zeitplan die Erwartungen voll erfüllt hat. Dies ist ein ausgesprochen wichtiger Meilenstein auf dem Weg in die Zukunft beider Konzerne. Mit dem jetzigen Abschluss des Tarifvertrags „Zukunft und Beschäftigungssicherung“ haben wir nun sehr konkrete Regelungen, die für die Sicherheit der innogy Kolleginnen und Kollegen beim möglichen Übergang in die neue E.ON sorgen. Ich freue mich daher, dass die Verhandlungen mit wirklich guten Ergebnissen für die Belegschaft abgeschlossen wurden.“

In einem nächsten Schritt sollen Überleitungstarifverträge für den Fall eines Arbeitgeberwechsels von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verhandelt werden.