Düren,
16
Juni
2020
|
15:30
Europe/Amsterdam

Gemeinde Roetgen nimmt fünf neue Ladesäulen für Elektroautos in Betrieb

Die Kommunalbetreuer Walfried Heinen, innogy, und Josef Schulteis, EWV, freuten sich gemeinsam mit innogy-Regionenleiter Michael Stangel und Roetgens Bürgermeister Jorma Klauss (v. l.) über fünf neue Ladesäulen auf dem Gemeindegebiet.

  • Tankstellen für Autostrom in Roetgen und Rott
  • Kooperation mit EWV und innogy

Die Gemeinde Roetgen geht beim Ausbau der Elektromobilität voran und leistet damit einen Beitrag zum Klimaschutz. Im Hauptort Roetgen und im Ortsteil Rott stehen ab sofort Ladestationen für Autostrom von innogy für alle Nutzer von Elektroautos zur Verfügung. In Rott steht die Tankstelle für Elektroautos am Wanderparkplatz Rotter Wald, in Roetgen an vier Orten: an der Hauptstraße am Feuerwehrgerätehaus und hinter dem Rathaus, sowie an der Bundesstraße 258 in der Nähe der Roetgen-Therme und eine weitere am Wanderparkplatz Roetgen in der Schlehbachstraße. Ans Rathaus kamen zur Inbetriebnahme der Technik Bürgermeister Jorma Klauss, Josef Schulteis vom Kommunalmanagement der EWV Energie- und Wasser-Versorgung GmbH, sowie Michael Stangel und Walfried Heinen vom Kommunalen Partnermanagement der innogy, zusammen.

„Als Gemeinde nehmen wir unseren Auftrag ernst, eine Vorbildfunktion beim Ausbau der Zukunftstechnik Elektromobilität auszuüben. Wir freuen uns, dass wir mit diesem Angebot gemeinsam mit innogy einen Anreiz für mehr emissionsarme und leise Fahrzeuge geben können. Wir leisten damit einen Beitrag zum Ausbau der Infrastruktur für Autostrom auf dem Land“, erläuterte Jorma Klauss. „Die neuen Ladesäulen sind ein wichtiges Serviceangebot für Bürger und Besucher unserer Gemeinde“, fuhr er fort.

Als Premiumwerbepartner hat die EWV einen großen Teil der Installationskosten übernommen und ist daher als Partner optisch auf den Ladesäulen gut zu erkennen. „Elektromobilität wird als Baustein der persönlichen Mobilität immer wichtiger. Darum muss in passende Standorte mit ausreichend Platz und guter Frequentierung investiert werden. Nur so können wir dem Thema E-Mobilität nachhaltig mehr Spannung geben“, unterstreicht Josef Schulteis (EWV). So hat die EWV im letzten Jahr mehr als 30 neue Ladesäulen in der Städteregion installiert.

Gemeinsam betankten alle Teilnehmer anschließend Elektrofahrzeuge an den neuen Ladesäulen. Walfried Heinen von innogy, erläuterte: „Elektroautos laden an innogy Ladesäulen 100 Prozent Ökostrom und sind für alle Nutzer rund um die Uhr zugänglich. Bis Ende April wollen wir in der Region Westliches Rheinland zu den bereits 20 in Betrieb befindlichen Ladesäulen in Kooperation mit unseren Partnerkommunen weitere 81 Ladesäulen in die öffentliche Nutzung bringen.“

Die Ladesäulen von innogy haben jeweils zwei 22-kW-Ladepunkte, die das gleichzeitige Aufladen von bis zu zwei Elektrofahrzeugen möglich machen. Abgerechnet wird entweder über einen Autostromvertrag oder per Paypal bzw. Kreditkarte. innogy übernimmt bei allen Ladesäulen die Installation, Wartung und den Betrieb der Technik. Ebenso kümmert sich das Unternehmen um die Bereiche Abrechnung, die Endkundenhotline und um die Strombeschaffung aus regenerativen Energiequellen.

innogy hat als Deutschlands führender Ladenetzbetreiber Fördermittel des Bundes für den Aufbau von neuen Ladesäulen erhalten. Die Förderung stammt aus dem „Bundesprogramm Ladeinfrastruktur“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI). Die Ladesäulen lassen sich allerdings nicht alleine durch das Förderprogramm des Bundes sowie Investitionen von innogy aufstellen. Deswegen sind bei verschiedenen Standorten zusätzlich die Kommunen oder Werbepartner beteiligt. Über das Programm PauLe (Parken und Laden elektrisch) von innogy haben Unternehmen die Möglichkeit, die Aufstellung von Ladesäulen finanziell zu unterstützen und so die Elektromobilität in ihrer Heimat voranzutreiben.