Waldrach,
07
September
2020
|
15:24
Europe/Amsterdam

Gefahren bei Bränden erkennen und richtig handeln

In Waldrach schulte innogy Westenergie in Zusammenarbeit mit der Verbandsgemeinde Ruwer Freiwillige Feuerwehrleute vor Ort (v. l.): Marco Felten von innogy Westenergie, Stephanie Nickels, Bürgermeisterin, sowie Vertreter der Feuerwehr in der VG Ruwer und von der Berufsfeuerwehr.

  • innogy Westenergie schulte vor Ort 80 Feuerwehrleute aus der Verbandsgemeinde Ruwer
  • Hilfe im Ernstfall bei Strom- und Elektrounfällen

Das Aufgabenspektrum der Feuerwehren ist vielfältig. Es reicht von einfachen Hilfedienstleistungen bis hin zur Abwehr bei Brandgefahren. Möglich ist ein optimaler Einsatz jedoch nur, wenn gut ausgebildete Feuerwehrangehörige für alle Positionen zu Verfügung stehen. Die gilt insbesondere auch für den Bereich von möglichen elektrischen Gefahren an der Einsatzstelle.

Daher hat innogy Westenergie gemeinsam mit der Verbandsgemeinde Ruwer 80 freiwillige Feuerwehrmänner und -frauen aus der Region in einem zweitägigen Ausbildungslehrgang geschult. Die Trainingskosten für die Lebensretter übernahm das Unternehmen. Im Rahmen der Corona-Verordnungen absolvierten die Lebensretter die Schulung in je vier 20er Gruppen. Dabei unterrichtete innogy Westenergie die Einsatzkräfte vor Ort in Zusammenarbeit mit der TraiCon-Brandschutz in allen modernen Techniken zur Bekämpfung von Elektro- und Flüssigbränden. Ein weiterer Schwerpunkt des Lehrgangs war der Umgang mit Gefahrstoffen und die Personenrettung nach einem Stromunfall. Für den Lehrgang in Waldrach war die TraiCon mit einer mobilen Trainingsanlage vor Ort. Als Trainer waren qualifizierte Ausbilder von Berufsfeuerwehren mit langjähriger Erfahrung im Einsatz.

Zum Start des Workshops nutzte auch Stephanie Nickels, Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde Ruwer, die Gelegenheit, sich einen Eindruck des Lehrgangsinhalte und der Ausbildung der Feuerwehrleute zu machen. „Die freiwilligen Feuerwehrmänner und -frauen sind bei Bränden oft die ersten Helfer an der Einsatzstelle. Deswegen ist das Wissen zur Beurteilung der Gefahren an der Einsatzstelle sowie die richtigen Techniken zur Eingrenzung des Schadens von großer Bedeutung.“

Marco Felten, Kommunalbetreuer bei innogy Westenergie in der Region Trier, ergänzte: „Der Lehrgang ist eine gute Grundlage für den sicheren Umgang mit Stromunfällen oder Flüssigkeitsbränden. Im Ernstfall kommen die erlernten Kenntnisse allen Beteiligten zu Gute.“

innogy Westenergie bietet bereits seit vielen Jahren Sonderlehrgänge für Feuerwehrleute in Weeze an, um den richtigen Umgang mit Bränden zu erlernen und Maßnahmen insbesondere zur Menschenrettung im Zusammenhang mit Strom- sowie Gasunfällen zu trainieren. Dabei bietet das Unternehmen das Training auch als mobile Alternative in den Regionen vor Ort an. Dadurch können auch die Feuerwehrleute erreicht werden, für die eine Anreise zur Training Base Weeze aufgrund der Entfernung bzw. der Reisezeit nicht in Frage kommt.