Hillesheim,
20
Oktober
2017
|
00:00
Europe/Amsterdam

Freilichtbühne an der Stadtmauer saniert

Ehrenamtliches Engagement ist aus der Stadt Hillesheim nicht mehr wegzudenken: Jüngstes Projekt ist die Sanierung der Freilichtbühne an der Stadtmauer.

  • Hillesheimer Rentertruppe war aktiv vor Ort
  • innogy unterstützt ehrenamtliches Engagement mit 2.000 Euro

Wo gibt es das schon: Eine Bürgerinitiative, die sich seit Jahren für eine Verschönerung des Stadtbildes einsetzt? In Hillesheim gibt es eine lockere Gemeinschaft von Rentnern, die ihre Hände nach einem langen Arbeitsleben nicht einfach in den Schoß legen können und sich deshalb tatkräftig in ihrer Heimatgemeinde engagieren. Die Rentnertruppe um Bruno Meyer schon einiges auf die Beine gestellt und ist aus der Stadt nicht mehr wegzudenken, wenn es um die Aufwertung von öffentlichen Einrichtungen geht. Jüngstes Projekt ist die Sanierung der Freilichtbühne an der Hillesheimer Stadtmauer. Für Guido Kloep von innogy war es keine Frage, für die Maßnahme bei seinem Arbeitgeber um Unterstützung aus der Mitarbeiter-Initiative „aktiv vor Ort“ zu bitten. Er erhielt 2.000 Euro, die für die erforderlichen Anschaffungen eingesetzt wurden.

Die Bühnenteile der bisherigen Anlage waren in die Jahre gekommen und nicht mehr nutzbar. Deshalb entschied man sich für ein wetterbeständiges Produkt aus recyceltem Material. Die rüstigen Rentner bauten an mehreren Tagen die Bühne damit auf. Stadtbürgermeister Matthias Stein: „Dank dem unermüdlichen Einsatz der freiwilligen Helfer bietet die neu geschaffene Freilichtbühne an der Stadtmauer nun wieder den Raum für schöne kulturelle Veranstaltungen in einem besonderen Ambiente der Beispielstadt Hillesheim.“

Soziale Verantwortung übernehmen – das ist das Ziel von innogy und Motor für die Initiative „aktiv vor Ort“. Im Mittelpunkt steht das soziale Engagement der Mitarbeiter und Pensionäre, das finanziell und organisatorisch von innogy unterstützt wird. Voraussetzung ist, dass eine Institution gefördert wird, die eine „Grundversorgung“ leistet. Mögliche Projektbereiche sind damit Bildung und Erziehung, Gesundheit und Soziales, Kunst und Kultur, Umwelt und Naturschutz, Sport sowie Hilfs- und Rettungsdienste.