Essen,
10
Oktober
2018
|
13:30
Europe/Amsterdam

Erlöse der ersten Grünen Unternehmensanleihe von innogy werden Netzprojekten zugeordnet

  • Sustainalytics bestätigt die fortdauernde Gültigkeit des innogy Green-Bond-Regelwerks für Projekte im Netzbereich
  • Investitionen in Netzprojekte von innogy erfüllen Anforderungen für Grüne Anleihen

Das Green Bond Committee von innogy hat beschlossen, die Emissionserlöse der ersten Grünen Anleihe (Green Bond) von innogy neu zuzuteilen, und zwar von Erneuerbaren-Energien-Projekten auf Netzprojekte. Hintergrund ist die geplante Transaktion von E.ON und RWE, gemäß der das Erneuerbare-Energien-Geschäft von innogy auf RWE übertragen würde, während die Anleihen von innogy von der neuen E.ON übernommen würden. innogy hatte die Grüne Unternehmensanleihe mit einem Nominalwert von 850 Millionen Euro im Oktober 2017 begeben, um einen Onshore- und vier Offshore-Windparks zu refinanzieren.

Bis zur Fälligkeit der Grünen Anleihe hat sich innogy in ihrem Regelwerk für Grüne Anleihen verpflichtet, im Falle der Veräußerung oder der Aufgabe eines refinanzierten grünen Projekts den Ertrag anderen geeigneten grünen Projekten zuzuteilen. Zu den geeigneten Projekten gehören neben der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien auch der Anschluss von Anlagen zur Erzeugung aus erneuerbaren Energien an das Stromnetz und der Transport durch das Netz sowie Projekte rund um Energieeffizienz und saubere Mobilität.

Rund 90 % der installierten Leistung auf Basis erneuerbaren Energien sind direkt an das Verteilnetz angeschlossen. Daher spielt das Netz der deutschen Verteilnetzbetreiber eine entscheidende Rolle bei der Energiewende. An das Netz der deutschen, zum innogy-Konzern gehörenden Verteilnetzbetreiber sind Erneuerbare-Energie-Anlagen mit einer installierten Leistung von mehr als 23 Gigawatt direkt angeschlossen; dies entspricht rund 21 % der Gesamtkapazität an erneuerbaren Energien in Deutschland (Stand 2017).

In einem am 5. Oktober veröffentlichten Schreiben, einem sogenannten „Assurance Letter“, hat die international anerkannte Nachhaltigkeitsagentur Sustainalytics erneut das Regelwerk für Grüne Anleihen von innogy aus dem Jahr 2017 bestätigt. Demnach erfüllen laut Sustainalytics Netzinvestitionen in den folgenden Kategorien die Anforderungen einer Grünen Anleihe und entsprechen den sogenannten Green Bond Principles der International Capital Market Association:

  • Investitionen in den Anschluss erneuerbarer Energien an das Stromnetz,
  • Netzinvestitionen im Zusammenhang mit der Energiewende,
  • Investitionen in intelligente Zähler (Smart Meter).

Das Green Bond Committee von innogy hat beschlossen, die Erlöse der ersten Grünen Unternehmensanleihe von 2017 vollständig von Projekten zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien zu Netzprojekten aus den zuvor genannten geeigneten Kategorien zu allokieren. Die Investitionen wurden von den Mitgliedern des Green Bond Committee sorgfältig geprüft und verifiziert. Insgesamt wurden zwischen 2014 und 2018 mehr als 1,7 Milliarden Euro an geeigneten Investitionen ermittelt.

Weitere Informationen über die Zuteilung der Erlöse der Grünen Anleihe auf Netzprojekte, deren Auswirkungen in Bezug auf die Vermeidung von CO2 sowie den Assurance Letter von Sustainalytics finden Sie auf der Green-Bond-Webseite von innogy: https://iam.innogy.com/en/about-innogy/investor-relations/bonds/green-bonds (Seite nur in englischer Sprache verfügbar).