Essen,
12
März
2018
|
09:49
Europe/Amsterdam

innogy bestätigt Ausblick für 2018

  • Ertragsziel für das bereinigte Nettoergebnis 2017 erreicht: mit über 1,2 Milliarden Euro rund 9 Prozent über Vorjahr
  • Attraktive Dividende: Vorstand und Aufsichtsrat der innogy SE schlagen 1,60 Euro je Aktie für das Geschäftsjahr 2017 vor
  • Nettoinvestitionen von 2 bis 2,5 Milliarden Euro pro Jahr geplant
  • Bruttokostensenkungen von rund 400 Millionen Euro bis 2020

Die innogy SE erwartet für das laufende Geschäftsjahr ein bereinigtes EBIT von rund 2,7 Milliarden Euro und ein bereinigtes Nettoergebnis von über 1,1 Milliarden Euro. Damit bestätigt das Unternehmen die Prognose vom Dezember vergangenen Jahres. Im Geschäftsjahr 2017 hat innogy das bereinigte Nettoergebnis um 9 Prozent auf mehr als 1,2 Milliarden Euro verbessert. Vorstand und Aufsichtsrat der innogy SE werden der Hauptversammlung am 24. April 2018 die Zahlung einer Dividende von 1,60 Euro je Aktie vorschlagen.

Uwe Tigges, Vorstandsvorsitzender der innogy SE: „Wir richten innogy konsequent auf die Energiewelt von morgen aus. Wir treiben den Ausbau der erneuerbaren Energien voran, investieren in zukunftsfähige Infrastruktur und sind heute schon Vorreiter beim Thema Elektromobilität. Wir investieren in Summe jährlich rund 2 bis 2,5 Milliarden Euro netto, um auch in Zukunft werthaltiges Wachstum zu ermöglichen. Voraussetzung dafür ist, dass wir auch weiterhin unsere Kosten regelmäßig überprüfen: Wir wollen in vielen Bereichen noch schlanker und schneller werden, um im Wettbewerb bestehen zu können. So machen wir innogy fit für kommende Herausforderungen, so wie es unsere Kunden, Mitarbeiter und Anteilseigner von uns erwarten. Zu den jüngsten Ankündigungen von RWE AG und E.ON SE werden wir zu gegebener Zeit Stellung nehmen."

Im Geschäftsjahr 2017 hat innogy wichtige Meilensteine wie die vollständige finanzielle Unabhängigkeit erreicht und große Projekte erfolgreich vorangetrieben. Dazu zählt, dass innogy mit dem Offshore-Windprojekt Triton Knoll in Großbritannien einen bedeutenden Auktionserfolg erzielt hat. Zudem hat innogy die strategische Entscheidung getroffen, das britische Vertriebsgeschäft mit dem britischen Endkunden- und EnergiePlus-Geschäft von SSE zusammenzulegen. Dieser Schritt ist die logische Konsequenz aus dem anhaltend schwierigen regulatorischen Marktumfeld im britischen Vertriebsgeschäft. Unter anderem deshalb war Mitte Dezember eine leichte Anpassung der Prognose für das bereinigte EBITDA und das bereinigte EBIT 2017 auf 4,3 Milliarden Euro bzw. 2,8 Milliarden Euro erforderlich. Mit einer Steigerung um jeweils 3 Prozent gegenüber Vorjahr auf 4.331 Millionen Euro bzw. 2.816 Millionen Euro entsprechen das bereinigte EBITDA und das bereinigte EBIT der Prognose. Das zu Jahresbeginn prognostizierte Ziel für das bereinigte Nettoergebnis hat innogy ebenfalls erreicht. Es stieg um 9 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 1.224 Millionen Euro.

Uwe Tigges: „Als maßgebliche Grundlage für unsere Dividende hatten wir uns zu Beginn des Jahres vorgenommen, ein bereinigtes Nettoergebnis von über 1,2 Milliarden Euro zu erzielen. Das haben wir erreicht. Dies macht sich auch für unsere Aktionäre bezahlt. Vorstand und Aufsichtsrat der innogy SE schlagen der Hauptversammlung vor, eine Dividende von 1,60 Euro je Aktie für das Geschäftsjahr 2017 auszuschütten. An der von uns festgelegten Ausschüttungsquote von 70 bis 80 Prozent des bereinigten Nettoergebnisses halten wir damit fest. Sie ist zusammen mit unserem Ziel für den Verschuldungsfaktor von rund 4,0 unsere maßgebliche Finanzkennziffer."

Fokussierte Wachstums- und Investitionsstrategie

Die drei Unternehmensbereiche Erneuerbare Energien, Netz & Infrastruktur und Vertrieb bilden die Energiewelt von morgen schon heute ab. Für die Jahre 2018 bis 2020 hat innogy konzernweit Investitionspotenziale von insgesamt bis zu 10 Milliarden Euro brutto identifiziert − der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Kerngeschäft der drei Unternehmensbereiche. Zudem investiert innogy in die Wachstumsfelder Solar, Breitband und Elektromobilität. Der Anspruch finanzieller Stabilität und werthaltigen Wachstums sind die Haupttriebfedern bei der Umsetzung der Strategie: Als wesentliche Gradmesser dienen die Einhaltung eines Verschuldungsfaktors von rund 4,0 (Verhältnis Nettoschulden zum bereinigten EBITDA) sowie die Erfüllung strenger interner Renditevorgaben. Zudem plant innogy bei Wachstumsprojekten Partnerschaftsmodelle zu nutzen, einschließlich möglicher Verkäufe von Anteilen an Projekten. In Übereinstimmung damit plant innogy in diesem und in den nächsten beiden Jahren Nettoinvestitionen von insgesamt 7 bis 7,5 Milliarden Euro, d.h. Investitionen abzüglich der Erlöse aus Anteilsverkäufen.

Weitere Maßnahmen zur Kostendisziplin eingeleitet

Auf dem Weg zu werthaltigem Wachstum hat innogy die Kosten weiter fest im Blick. Schon in den Jahren 2012 bis 2015 haben die Unternehmensbereiche der heutigen innogy rund 25 Prozent der im RWE-Konzern erzielten 1,6 Milliarden Euro Effizienzsteigerungen geleistet. Für die Jahre bis 2020 sollen die beeinflussbaren Kosten („Controllable Costs") weiterhin deutlich reduziert werden, und zwar um brutto 400 Millionen Euro. Damit werden u.a. inflationsbedingte Kostensteigerungen, negative Margeneffekte vor allem im Vertriebsgeschäft und erhöhte Ausgaben durch Wachstumsprojekte kompensiert.

2018: Bereinigtes Nettoergebnis von über 1,1 Milliarden Euro prognostiziert

innogy erwartet für das laufende Geschäftsjahr ein bereinigtes EBIT von rund 2,7 Milliarden Euro und ein bereinigtes Nettoergebnis von über 1,1 Milliarden Euro und bestätigt damit die Prognose vom 13. Dezember 2017. Ein Grund für den Ausblick unterhalb des Niveaus von 2017 sind höhere Ausgaben für zukunftsträchtige Geschäftsfelder wie Erneuerbare Energien, Breitband und Elektromobilität. Zudem werden positive Sondereffekte aus 2017 voraussichtlich geringer ausfallen. Der Wegfall von positiven Einmaleffekten führt auch zu einem schwächeren erwarteten bereinigten Finanzergebnis in 2018. Zur Ermittlung des bereinigten Nettoergebnisses wird in 2018 eine normalisierte Steuerquote von 25 bis 30 Prozent zugrunde gelegt werden.

Basis für die Dividende ist das bereinigte Nettoergebnis, von dem innogy weiterhin 70 bis 80 Prozent ausschütten will. Über die genaue Höhe der Ausschüttung für das Geschäftsjahr 2018, die der Hauptversammlung im April 2019 vorgeschlagen wird, werden Vorstand und Aufsichtsrat der innogy SE voraussichtlich Anfang 2019 entscheiden.

Der Unternehmensbereich Erneuerbare Energien wird voraussichtlich auf Vorjahresniveau abschließen. Hier werden sich neue Erzeugungskapazitäten positiv auf das Ergebnis auswirken. Zudem werden höhere Erlöse aus Stromverkäufen für den Anteil der Erzeugung erwartet, für den innogy keine feste Einspeisevergütung erhält. Allerdings entfällt der positive Ergebniseffekt von 47 Millionen Euro aus der erstmaligen Vollkonsolidierung und Neubewertung des Projekts Triton Knoll. Ferner werden weitere Kosten für die Entwicklung neuer Projekte erwartet.

Für den Unternehmensbereich Netz & Infrastruktur wird ein Ergebnis unter Vorjahr erwartet. Neben dem Wegfall von positiven Sondereffekten wird sich der Beginn der neuen Regulierungsperiode für das deutsche Gasverteilnetzgeschäft im Jahr 2018 negativ auf die Ertragslage auswirken.

Im Vertrieb wird das bereinigte EBIT voraussichtlich deutlich unter Vorjahr liegen. Ein wesentlicher Faktor sind höhere Ausgaben für Zukunftsprojekte, insbesondere für Elektromobilität und Digitalisierungsinitiativen sowie geringere Sondereffekte. innogy wird sich in allen Vertriebsmärkten weiter auf effizienzsteigernde Maßnahmen konzentrieren, um dem wachsenden Margendruck zu begegnen. Das britische Vertriebsgeschäft wird im Laufe des Jahres voraussichtlich als „nicht fortgeführte Aktivität" („Discontinued Operation") ausgewiesen. Das Ergebnis fließt daher nicht mehr in das bereinigte EBIT und das bereinigte Nettoergebnis des Konzerns ein, sondern wird gesondert ausgewiesen.

Geschäftsentwicklung 2017 im Einzelnenpositive Ergebnisentwicklung vor allem im Netzbereich

Ausschlaggebend für den 2017 erzielten Ergebnisanstieg war vor allem das Netzgeschäft. Das bereinigte EBIT des Unternehmensbereichs Netz & Infrastruktur stieg um 14 Prozent auf 1.944 Millionen Euro. Hier kamen insbesondere geringere Aufwendungen für den Betrieb und die Instandhaltung der Netze in Deutschland zum Tragen. Zudem waren im ersten Quartal 2016 in diesem Segment Rückstellungen für Altersteilzeitmaßnahmen gebildet worden. Positiv auf das Ergebnis wirkten sich im Vergleich zum Vorjahr unter anderem auch kühlere Witterungsverhältnisse in Osteuropa aus.

Im Unternehmensbereich Erneuerbare Energien hat sich das bereinigte EBIT um 1 Prozent auf 355 Millionen Euro leicht verringert. Dies ist auf die starke Abwertung des britischen Pfunds gegenüber dem Euro zurückzuführen. Neben geringeren Niederschlagsmengen wirkte sich auch der Wegfall von positiven Einmaleffekten im Vorjahr negativ aus. Einen positiven Einfluss hatten hingegen höhere Strompreise und das sehr hohe Windaufkommen gegen Ende des Jahres sowie die Inbetriebnahme neuer Onshore-Windparks. Zu einem positiven Einmaleffekt führte auch die Neubewertung infolge der erstmaligen Vollkonsolidierung des Offshore-Windprojekts Triton Knoll nach Erhöhung des Anteils von 50 Prozent auf 100 Prozent.

Das bereinigte EBIT im Unternehmensbereich Vertrieb blieb mit 800 Millionen Euro 5 Prozent unter Vorjahr: Im Vertriebsgeschäft in Deutschland hatten erheblich geringere Ergebnisbeiträge aus der Auflösung von Rückstellungen im Zusammenhang mit Rechtsrisiken einen negativen Einfluss. Zudem wurden im Berichtszeitraum Rückstellungen für Altersteilzeitmaßnahmen gebildet. Hinzu kamen höhere Kosten für den Aufbau des eMobility-Geschäfts. Im Segment Vertrieb Niederlande/Belgien konnten negative Effekte des zunehmenden Wettbewerbsdrucks und damit einhergehende geringere Kundenzahlen und Absatzeinbußen durch geringere Kosten und Effizienzmaßnahmen kompensiert werden. Das Vertriebsgeschäft in Osteuropa profitierte vor allem von kühlerer Witterung in Tschechien und konnte die Ertragslage im Vergleich zum Vorjahr verbessern. Im Segment Vertrieb Großbritannien verbesserte sich das Ergebnis: Das Anfang 2016 gestartete Restrukturierungsprogramm führte zu einer deutlichen Reduzierung der Kostenbasis. Allerdings bleibt die Wettbewerbssituation im britischen Vertriebsgeschäft sehr angespannt und der Margendruck sehr hoch. Das Geschäft ist weiterhin defizitär. Seitens der britischen Regierung wurde inzwischen der Gesetzgebungsprozess zur Einführung einer generellen Preisobergrenze im Grundversorgungstarif auf den Weg gebracht. Dies erhöht den Preisdruck insbesondere im Privatkundengeschäft zusätzlich.

Dividendenvorschlag von 1,60 Euro je Aktie für das Geschäftsjahr 2017

Vorstand und Aufsichtsrat der innogy SE werden der Hauptversammlung am 24. April 2018 für das Geschäftsjahr 2017 die Zahlung einer Dividende in Höhe von 1,60 Euro je dividendenberechtigte Stückaktie vorschlagen. Das entspricht einer Ausschüttung von rund 73 Prozent des bereinigten Nettoergebnisses. Damit liegt die Ausschüttungsquote innerhalb der Bandbreite von 70 bis 80 Prozent, die innogy als Zielkorridor für die Dividendenausschüttung formuliert hat. Die Dividendenrendite beträgt basierend auf dem Aktienkurs zum Ende des Geschäftsjahres rund 4,9 Prozent.

Stromerzeugung 2017 über Vorjahr

innogy hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 11,3 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugt, 5 Prozent mehr als 2016. Der größte Teil davon – 10,2 Milliarden Kilowattstunden – entfiel auf die Produktion aus erneuerbaren Energien: 74 Prozent aus Onshore- und Offshore-Windkraftanlagen, 24 Prozent aus Laufwasserkraftwerken und 2 Prozent aus Biomasse- und Photovoltaikanlagen. Rund 10 Prozent stammten aus Kapazitäten konventioneller Stromerzeugung, die innogy über ihre vollkonsolidierten Beteiligungen mit ausweist.

Stromabsatz gestiegen, Gasliefermengen unter Vorjahr

2017 hat innogy 262,4 Milliarden Kilowattstunden Strom an externe Kunden abgesetzt, 8 Prozent mehr als 2016. Mehr Strom konnte im Segment der Weiterverteiler abgesetzt werden, da neue Abnehmer gewonnen und Lieferbeziehungen mit Bestandskunden intensiviert werden konnten. Der Stromabsatz ging hingegen bei den Privathaushalten und kleinen Gewerbebetrieben infolge von Energieeffizienzmaßnahmen zurück. Der Gasabsatz ist gegenüber 2016 um 6 Prozent auf 227,5 Milliarden Kilowattstunden zurückgegangen. Ursächlich hierfür waren im Wesentlichen Kundenverluste.

Investitionen auf Vorjahresniveau

Im Geschäftsjahr 2017 investierte innogy 2.166 Millionen Euro und damit in etwa so viel wie im Vorjahr. Bei den Investitionen in Finanzanlagen war jedoch ein Anstieg um 37 Millionen Euro auf 327 Millionen Euro zu verzeichnen. Grund hierfür war im Wesentlichen der Erwerb des internationalen Solar- und Batteriespeicherspezialisten Belectric. Für Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte setzte innogy 1.839 Millionen Euro ein. Hier sind Ausbau und die Modernisierung der Netzinfrastruktur weiterhin Schwerpunkte der Investitionstätigkeit. Im Vordergrund stehen neben der Substanzerhaltung der Anschluss dezentraler Erzeugungsanlagen sowie der Netzausbau im Zusammenhang mit der Energiewende. Zudem hat innogy in verschiedene Onshore-Windprojekte in Großbritannien und Deutschland investiert. Weitere Mittel sind in den Ausbau der Breitbandaktivitäten geflossen.

Nettoschulden mit 15,6 Milliarden Euro auf Vorjahresniveau

Die Nettoschulden von innogy beliefen sich am 31. Dezember 2017 auf 15,6 Milliarden Euro und lagen somit geringfügig unter denen zum Bilanzstichtag 2016. Der Anstieg der Nettofinanzschulden wurde durch den Rückgang der Pensionsrückstellungen überkompensiert. Die Nettofinanzschulden erhöhten sich im Berichtszeitraum um ca. 0,7 Milliarden Euro auf 12,3 Milliarden Euro. Die Pensionsrückstellungen verringerten sich von 3,9 Milliarden Euro auf 3,1 Milliarden Euro. Hierbei spielte der Anstieg des Diskontierungssatzes in Deutschland von 1,8 Prozent auf 2,0 Prozent eine wesentliche Rolle, wohingegen die Senkung des Diskontierungssatzes in Großbritannien von 2,6 Prozent auf 2,4 Prozent gegenläufig wirkte.

Verschuldungsfaktor bei 3,6

innogy steuert die Verschuldung mittels eines Faktors, der die Nettoschulden in Relation zum bereinigten EBITDA darstellt. Diese Kennzahl ist aussagekräftiger als die absolute Höhe der Verbindlichkeiten, da sie die Ertragskraft des Unternehmens mit einbezieht – und damit dessen Fähigkeit, die Schulden zu bedienen. innogy strebt einen Verschuldungsfaktor von rund 4,0 an. Zum 31. Dezember 2017 lag dieser bei 3,6.

Die Ratingagentur Standard & Poor‘s (S&P) hebt Rating von innogy an

Die Ratingagentur S&P hat die Kreditwürdigkeit der innogy SE neu bewertet und die Bonität der langfristigen Verbindlichkeiten und Standardanleihen der innogy SE von BBB-, positiver Ausblick, auf nun BBB, stabiler Ausblick, hochgestuft. S&P würdigt damit die finanzielle Eigenständigkeit von innogy, die somit nun von allen drei großen Ratingagenturen ein solides Investment-Grade-Rating erhalten hat.

42.393 Mitarbeiter Ende 2017 für innogy tätig

Zum 31. Dezember 2017 beschäftigte innogy konzernweit 42.393 Mitarbeiter. Bei der Ermittlung dieser Zahl wurden Teilzeitstellen anteilig berücksichtigt. Im vergangenen Jahr ist die Anzahl der Mitarbeiter per saldo um 1.757 Beschäftigte angestiegen. An den deutschen Standorten erhöhte sie sich gegenüber dem Vorjahresende um 1.423 auf 21.976, im Ausland um 334 auf 20.417.