Mechernich,
17
Juli
2018
|
17:07
Europe/Amsterdam

Energie Mechernich und innogy stellen E-Mobilitäts-Offensive vor

Helmut Schmitz, Dr. Stefan Sauerland, Geschäftsführer der Energieversorgung Mechernich, und Kommunalbetreuer Walfried Heinen (v. r.) an der Innogy-Ladesäule vor dem Rathaus in Mechernich.

  • Lokale Partner für Ladesäulen gesucht

  • Förderung von E-Mobilität auch bei neuen Hausanschlüssen

Der Versorger innogy bietet der Stadt Mechernich Ladesäulen aus dem Förderprogramm des Bundes an. Über dieses Programm möchte innogy die Elektroladesäulen selbst oder auch über Partner in den nächsten zehn Monaten errichten. Die Ladeinfrastruktur, mit der sich innogy um die Fördermittel beworben hatte, beinhaltet Ladepunkte mit 22 Kilowattstunden Leistungsfähigkeit und ermöglicht eine Aufladung des Elektrofahrzeugs in zwei bis drei Stunden. Nach den Bedingungen des Programms muss der Ausbau bis zum März 2019 abgeschlossen sein. In diesem Fall werden bis zu 40 Prozent der Investitionskosten durch den Fördermittelgeber finanziert.

Das Konzept von innogy setzt auf Flächendeckung. Walfried Heinen, Kommunalbetreuer der innogy erklärt: „In Zukunft wird die E-Mobilität eine immer größere Bedeutung erlangen. innogy wird und soll ein Tank-Netz für E-Autos nicht allein aufbauen können. Das System ‚E-Mobilität‘ kann nur mit vielen Partnern funktionieren. Andernfalls lässt sich keine nutzerfreundliche Flächendeckung im Sinne der Unternehmer und Bürger der Stadt erreichen. Unser Ziel muss es sein, die Ladesäulen möglichst zeitnah an interessanten Orten zu errichten.“

innogy sucht nach lokalen Gewerbepartnern vor Ort, die interessiert sind, sich am Aufbau von E-Ladesäulen zu beteiligen. Weitere Informationen zum Investitionsprogramm und zu möglichen Partnerschaften. Walfried Heinen ist Ansprechpartner und über Email zu erreichen: walfried.heinen@innogy.com.

Interessierte Partner können sich am Aufbau der E-Mobilität mit monatlichen Beteiligungen in geringer dreistelliger Höhe oder einmaligen Investitionskostenbeteiligungen zu der Aufstellung der Säulen einbringen. Die öffentlichen Ladesäulen könnten innerhalb eines Standortkonzepts vor sich beteiligenden Geschäften oder Einrichtungen platziert werden und den Partnern Alleinstellungsmerkmale verschaffen. Zudem besteht die Möglichkeit die Säulen als Werbeträger des Partners zu nutzen.

Ab den 1.1.2018 hat die Westnetz, Verteilnetzbetreiber in der Stadt Mechernich, die Kosten für Neubau-Hausschlüsse gesenkt. „Unter gewissen Bedingungen können Bauherren, die zukünftig „elektromobil“ sein wollen, den Hauanschluss zum Nulltarif bekommen“, erklären die Geschäftsführer der Energieversorgung Mechernich, Helmut Schmitz und Dr. Stefan Sauerland. Sauerland leitet in seiner Hauptfunktion bei Westnetz das Regionalzentrum Westliches Rheinland.

Der „eMobility Netzanschluss“ ist kostenlos, wenn der Kunde seine Zustimmung zur netzdienlichen Steuerung seiner Ladeeinrichtung erklärt und die Anschlusslänge auf dem Kundengrund höchstens 30 Meter beträgt. Dies ist erfahrungsgemäß bei etwa 95 % aller neuen Netzanschlüsse der Fall. Eine Frist für die Anschaffung eines E-Fahrzeugs oder den Einbau einer Ladebox besteht dabei nicht. Bestandskunden benötigen in der Regel keinen neuen Anschluss und können bei Installation einer Ladeeinrichtung auch von dem neuen Angebot profitieren: Sie müssen lediglich einen moderaten Baukostenzuschuss zahlen, falls ihre zukünftige Leistung mehr als 30 kW beträgt.

Kunden können ihren Anschluss bequem und einfach über ein Portal der Westnetz-Webseite www.iam.westnetz.de bestellen. Kundenberater beantworten Fragen unter der Westnetz-Rufnummer 0800-93786389.