Essen/Mülheim,
08
August
2018
|
14:46
Europe/Amsterdam

Kurzer Einkaufsstopp zum schnellen Strom tanken

  • ALDI SÜD baut 28 weitere Schnellladestationen in Autobahnnähe

  • innogy erneut Technologie- und Servicepartner

Runter von der Autobahn, einkaufen bei ALDI SÜD und dabei noch schnell Strom tanken – Deutschlands führender Discounter baut ein Schnellladenetz entlang der Hauptverkehrsrouten auf. Bei insgesamt 28 Filialen in Autobahnnähe ist eine 50-kW Schnellladestation auf dem Kundenparkplatz geplant. Und das Beste: Das „Tanken“ ist für die Nutzer kostenlos. Die erste dieser neuen Ladesäulen wurde heute im hessischen Seeheim eröffnet. Technologie- und Servicepartner für die Ladesäulen ist innogy.

Martin Herrmann, Vertriebsvorstand der innogy SE
Das Engagement von ALDI SÜD ist richtungsweisend. Was gibt es Besseres, als die Zeit für den Einkauf zu nutzen, während das Auto an der Schnellladesäule steht? Ladeinfrastruktur bei Unternehmen spielt eine Schlüsselrolle für den Erfolg der Elektromobilität.
Martin Herrmann, Vertriebsvorstand der innogy SE

Noch im Sommer werden die meisten der 28 neuen Ladesäulen in Betrieb genommen. Sie liegen entlang der Autobahnen A3, A5, A6, A7, A8 und A9. Der Abstand zwischen zwei ALDI SÜD Ladesäulen beträgt maximal 160 Kilometer. Damit entsteht ein flächendeckendes Ladenetz im gesamten ALDI SÜD Gebiet.

„Zukünftig können Elektroauto-Fahrer beispielsweise von Düsseldorf nach München ausschließlich mit ALDI SÜD Grünstrom fahren“, sagt Florian Kempf, Leiter Energiemanagement bei ALDI SÜD. „Bisher haben wir uns auf die Ballungszentren und Innenstädte konzentriert. Jetzt ermöglichen wir unseren Kunden auch, lange Strecken, wie ihre Urlaubsfahrten, mit uns zu planen.“ Seit 2015 bietet ALDI SÜD seinen Kunden bereits an rund 50 Filialen ein kostenloses Laden des Elektroautos. Auch bei diesen Schnellladesäulen war innogy bereits Kooperationspartner.

Die Ladesäulen sind einfach zu bedienen und verfügen über alle gängigen Anschlüsse: Combined Charging System (CCS), Chademo sowie den Typ-2-Stecker. Damit kann jeder Besitzer eines Elektroautos das Angebot nutzen. Das Nachtanken dauert – je nach Fahrzeug – etwa eine halbe Stunde.

Mit rund 7.250 vernetzten Ladepunkten ist innogy einer der führenden Betreiber von Ladeinfrastruktur in Europa. Dazu kommen rund 13.500 Ladepunkte in privaten oder gewerblichen Stellplätzen und Garagen. Von der norddeutschen Küste bis zum Bodensee und vom Rheinland bis ins Erzgebirge hat das Unternehmen gemeinsam mit mehr als 170 Stadtwerke-Partnern den größten Ladeverbund in ganz Deutschland aufgebaut.