Essen,
05
Dezember
2016
|
00:00
Europe/Amsterdam

Acht Künstler zeigen buntes Essen auf 1.000 qm²

Thomas Kufen, Oberbürgermeister der Stadt Essen, und Hildegard Müller, Vorstand Netz und Infrastruktur bei innogy SE, weihten gemeinsam mit den Kindern und Künstlern das 1.000 qm² große Kunstwerk ein.

  • Fassade der innogy-Umspannanlage an der Alfredstraße wird zum Kunstwerk
  • Begleitende Workshops mit 300 Kindern

Acht Künstler, 1.400 Dosen Farbe und 2.500 Arbeitsstunden machen 1.000 qm² Kunst. Unter dem Titel „Ever Green“ ist auf der Fassade der innogy-Umspannanlage an der Alfredstraße in Essen-Rüttenscheid in den vergangenen Wochen ein Kunstwerk entstanden. Die Wandgestaltung greift typische Motive des Ruhrgebiets, die Ideen der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017 und wichtige Themen der innogy auf. Rund 300 Kinder und Jugendliche aus umliegenden Schulen und Kindergärten haben sich in begleitenden Workshops ebenfalls mit diesen Themen auseinander gesetzt. Thomas Kufen, Oberbürgermeister der Stadt Essen, und Hildegard Müller, Vorstand Netz und Infrastruktur bei innogy SE, weihten die Anlage heute ein.

„Die neu gestaltete Fassade ist ein gutes Beispiel für die vielen Projekte, die schon jetzt im Rahmen der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017 stattfinden. Das entstandene Werk zeigt, wie sich Künstlerinnen und Künstler das Leben in einer grünen Stadt vorstellen. Und ich bin sicher, die Bürgerinnen und Bürger finden in den Motiven ihre ganz eigene Interpretation. Besonders freue ich mich über die Kooperation mit rund 300 Essener Kindern der Kinder- und Jugendarbeit der Stadt Essen, die in Workshops nicht nur an Kunst, sondern auch an das Thema Nachhaltigkeit herangeführt wurden“, sagt Oberbürgermeister Thomas Kufen. Hildegard Müller betont: „Das Kunstwerk zeigt die bunte Vielfalt und Kreativität von innogy. Gleichzeitig verknüpft es unsere Themen mit der Stadt Essen und ist damit ein Spiegel unserer engen Verbundenheit. Es freut mich, dass im Rahmen des Projekts auch Kinder und Jugendliche eingebunden waren und sich aktiv mit den Themen der Stadt auseinander setzen konnten.“

Die künstlerische Gestaltung der Umspannanlage hat die Kunstagentur Zinnober Fassadengestaltung übernommen, die für innogy bereits 2009 die Umspannanlage an der Herkulesstraße im Rahmen der Kulturhauptstadt gestaltet hat. „Die Fassadengestaltung greift sowohl die besondere geografische Lage des Gebäudes mitten im Ruhrgebiet als auch die Themen der Stadt Essen auf. Wir haben hier unter dem Titel ,Ever Green‘ die Vorstellung eines urbanen Lebensraums der Zukunft aufgegriffen“, so Gabor Doleviczenyi von Zinnober Fassadengestaltung. Der Blick auf die Stadt der Zukunft verbindet moderne Technologien, Infrastruktur und Dienstleistungs-Angebote mit der Vorstellung vom Leben in der Natur und rückt so ein zentrales Anliegen der „Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017“ und deren fünf Themenfelder in den Fokus der Gestaltung: Meine Wege in der Stadt, mein Leben zwischen den Flüssen, mein Grün, mein Einkauf, meine Zukunft. Darüber hinaus werden Energie-Themen wie Elektromobilität, Stromversorgung und erneuerbare Energien aufgegriffen.

Unter Leitung der Kinder- und Jugendarbeit der Stadt Essen hatten rund 300 Kinder aus Schulen und Kitas der näheren Umgebung in den vergangenen Wochen die Möglichkeit, an Kunst-Workshops teilzunehmen.

Diese beschäftigen sich unter anderem mit der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017. Einige von ihnen präsentierten ihre Werke auch bei der Einweihungsveranstaltung.

Das Kunstwerk ziert die Fassade einer Umspannanlage von innogy. Umspannanlagen sind Teil des Stromnetzes und dienen der Verbindung unterschiedlicher Spannungsebenen. Denn die elektrische Energie wird auf ihrem Weg vom Kraftwerk, wo sie erzeugt wird, zum Endverbraucher auf mehreren Spannungsebenen transportiert, um eine möglichst verlustarme Übertragung zu erhalten. Die Umspannanlage in Rüttenscheid transformiert die elektrische Energie beispielsweise von 110.000 Volt auf 20.000 Volt und versorgt damit weite Teile der Stadt Essen.