Velen-Ramsdorf,
03
September
2018
|
17:38
Europe/Amsterdam

Bücherschrank lädt zum Tauschen und Schmökern ein

Bürgermeisterin Dagmar Jeske (l.) und innogy-Kommunalbetreuerin Monika Schürmann bestücken gemeinsam den soeben eröffneten innogy Bücherschrank in Velen Ramsdorf.

  • innogy eröffnet Stadtmöbel vor der Ramsdorfer Burg

  • Lesestoff rund um die Uhr

Gute Bücher wirft man nicht einfach weg – stattdessen werden sie oft und gerne geteilt. Diese Möglichkeit haben die Bürger von Ramsdorf ab heute mit dem innogy Bücherschrank. Das System ist einfach: Jemand stellt seine bereits gelesenen Bücher in den Schrank, andere nehmen sie sich heraus. innogy hat bereits 165 solcher Schränke in Kommunen aufgestellt. Im Rahme des alljährlichen Ramsdorfer Büchermarktes übergab innogy-Kommunalbetreuerin Monika Schürmann den Schrank heute offiziell an Bürgermeisterin Dagmar Jeske.

Das Stadtmöbel steht zentral auf dem Ramsdorfer Burgplatz. Der Ort ist bewusst gewählt, da hier viele Menschen vorbeikommen und das einladende Umfeld zum Stöbern in den Büchern und zum Lesen einlädt. Der Bücherschrank soll mit seinem eigens eingerichteten Kinderfach dazu beitragen, auch Kinder noch mehr für das Lesen zu begeistern.

Die Patenschaft für den Bücherschrank haben Christa Nieland und Adele Czmiel übernommen. Sie kommen regelmäßig vorbei und bringen Ordnung in den Schrank. Christa Nieland war es auch, die die Idee, in Ramsdorf einen Bücherschrank aufzustellen, ursprünglich angeregt hatte.

„Der innogy Bücherschrank ist ein tolles Angebot, mit dem wir den öffentlichen Raum in unserer Stadt beleben und die Kultur des Teilens unterstützen“, sagt Bürgermeisterin Dagmar Jeske. innogy-Kommunalbetreuerin Monika Schürmann betont: „Als Partner der Stadt Velen kümmern wir uns nicht nur um die Versorgung mit Strom und Gas. Mit dem Bücherschrank engagieren wir uns für die kulturelle Infrastruktur. Ich finde es toll, dass sich die beiden Bücherpaten für den Schrank engagieren und ihn somit für ihre Stadt ermöglichen.“

Die kleine Bibliothek ist aus vielen Gründen beliebt: Sie entspricht dem gesellschaftlichen Megatrend der Sharing Economy – denn Teilen ist das neue Haben. Zudem ist sie eine literarische Fundgrube, die jeden Tag 24 Stunden geöffnet hat. Damit passt der offene Bücherschrank perfekt in unsere dynamische Zeit, in der Flexibilität groß geschrieben wird und Dienstleistungen gerne rund um die Uhr in Anspruch genommen werden. Nicht zuletzt ist er eine Art Begegnungsstätte, denn über Bücher kommt man schnell ins Gespräch.

In Deutschland gibt es inzwischen 167 innogy Bücherschränke. Sie stehen in kleineren Gemeinden wie Raesfeld im Münsterland und in größeren Kommunen wie Bergheim, aber auch in der Großstadt Essen. Das Stadtmöbel, in dem Platz für ungefähr 320 Bücher ist, wurde von dem Kölner Architekten Hans-Jürgen Greve entworfen. Alle Standorte finden Sie unter http://www.innogy.com/buecherschraenke