Plaidt,
17
Dezember
2018
|
00:00
Europe/Amsterdam

Bücherschrank in Plaidt lädt zum Lesen und Tauschen ein

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde haben Vertreter aus der Lokalpolitik und von innogy den neuen Bücherschrank vor dem Verwaltungsgebäude der Verbandsgemeinde Pellenz in Plaidt offiziell eröffnet.

  • Stadtmöbel von innogy am Rathaus

  • Jedermann kann Bücher für andere hineinstellen oder entnehmen

Mitmenschen im Vorbeigehen zum Lesen anregen. Das ist die Idee, die hinter der Installation von offenen Bücherschränken steckt. Die Bürger der Verbandsgemeinde Pellenz können durch die Unterstützung von innogy ab sofort auch einen solchen Schrank nutzen. Er steht vor der Verwaltung der Verbandsgemeinde Pellenz in der Rathausstraße. Bürgermeister Klaus Bell nutzte gemeinsam mit weiteren Vertretern aus der Verwaltung, von der Presse und von innogy die Gelegenheit, das Tauschmöbel offiziell zu eröffnen.

„Der innogy Bücherschrank ist ein attraktives Angebot, mit dem wir den öffentlichen Raum in unserer Verbandsgemeinde beleben und die Kultur des Teilens unterstützen. Ich bin mir sicher, dass sich hier ein Treffpunkt bilden wird, an dem Menschen ins Gespräch kommen“, sagte Bürgermeister Klaus Bell. Michael Dötsch, Leiter der Region Rauschermühle bei innogy, ergänzte: „Als Partner der Kommune kümmern wir uns nicht nur um das Stromnetz und die Straßenbeleuchtung, sondern engagieren uns auch darüber hinaus in der Kommune. Ich freue mich, dass wir als Partner der Verbandsgemeinde das kulturelle Leben unterstützen können.“

Das Prinzip des Bücherschrankes ist einfach: Wer ein interessantes Buch für sich darin entdeckt, darf es mitnehmen. Umgekehrt funktioniert der Büchertausch ebenso: Wer ein Buch abgeben möchte, stellt es in den Schrank hinein. So finden ein schönes Bilderbuch und ein spannender Krimi schnell neue Leser. Auf den beigelegten Lesezeichen ist Platz für persönliche Hinweise zum Buch. Diese Form des ungezwungenen Literaturtausches entspricht somit der aktuellen „Share Economy“: Mit anderen teilen, was man nicht braucht. Die ehrenamtliche Patenschaft für den Bücherschrank übernehmen die Verbandsgemeindemitarbeiter Lutz Breitbach und Tore Füll. Sie schauen regelmäßig nach dem Rechten. Der Bücherschrank nach dem Entwurf des Kölner Architekten Hans Jürgen Greve bietet Platz für ungefähr 320 Bücher.

Insgesamt hat innogy in Deutschland bereits 177 Bücherschränke in den vergangenen sieben Jahren aufgestellt und Literaturfreunde damit begeistert. Weitere Infos zu den innogy Bücherschränken sowie eine Übersicht aller Standorte auf www.innogy.com/buecherschraenke.