Borgholzhausen,
03
Juli
2019
|
15:15
Europe/Amsterdam

Borgholzhausen startet klimafreundliches E-Car-Sharing

Gaben den offiziellen Startschuss für das E-Car-Sharing in Borgholzhausen (v. l.): Dirk Speckmann, Bürgermeister, Christian Uhlich, innogy, Ralf Vieweg, Stadt Borgholzhausen) Rainer Oesting innogy, und Udo Pirog, Stadt Borgholzhausen.

  • Bürger und Unternehmen können E-Fahrzeuge buchen
  • Stadt nutzt Elektromobilitäts-Konzept von innogy

Einen weiteren wichtigen Baustein für die Mobilitätspläne der Stadt Borgholzhausen stellte heute Bürgermeister Dirk Speckmann gemeinsam mit Rainer Oesting und Christian Uhlich von innogy im Rathaus Borgholzhausen vor: das E-Car-Sharing. Die Stadt nutzt dafür das Elektromobilitätskonzept der innogy SE.

Ab Montag, den 08.07.2019 können alle Bürgerinnen und Bürger aus Borgholzhausen zwei am Rathaus stehende Elektrofahrzeuge nutzen. In der ersten Woche verzichten die Mitarbeiter der Stadt auf Fahrten mit den E-Fahrzeugen, so dass den Borgholzhausener Bürgerinnen und Bürger in der Testwoche diese ganztägig für maximal 24 Stunden ausprobieren können. Danach sind die Fahrzeuge ab 17:00 Uhr und an Wochenenden und Feiertagen für die Bürgerinnen und Bürger im Rahmen des Car-Sharing nutzbar. Während der Dienstzeiten hat die Stadtverwaltung als sogenannter Ankerkunde die E-Fahrzeuge für Dienstfahrten reserviert. Es handelt sich um einen Renault Zoe 40 Intens und einen Nissan eNV 200 mit derzeit jeweils fünf Sitzen. Die Fahrzeuge haben eine Reichweite von über 200 Kilometern.

Bürgermeister Dirk Speckmann sagt: „Das E-Car-Sharing von innogy bietet einen attraktiven Einstieg in die Elektromobilität von Borgholzhausen. Es dient als Ergänzung des kommunalen Fuhrparks, eröffnet lokalen Geschäftsleuten, Bürgern und Vereinen eine Mobilitätsalternative und kommt durch weniger Lärm und Abgase der Umwelt in der Region zugute.“ Die E-Dienstfahrzeuge werden einen Teil der Verbrennerflotte ersetzen. Ein älterer Diesel-Bulli wurde bereits verkauft.

Hauptamtsleiter Udo Pirog, der seitens der Stadt die Beschaffung der Fahrzeuge und Kooperationsvereinbarungen betreut hat, erläutert: „Standort der Fahrzeuge ist der Rathausparkplatz, auf dem sich auch eine Ladesäule befindet. Gebucht werden die Fahrzeuge ausschließlich über die innogy-Buchungsplattform. Die Homepage der Stadt Borgholzhausen verweist über einen Link auf die innogy-Plattform ecarsharing.innogy.com. Voraussetzung für die Buchung ist die einmalige kostenlose Registrierung. Die Abrechnung erfolgt auf der Basis des Tarifs „pay as you drive“, d.h. die Nutzer zahlen nur für die zurückgelegten Kilometer. Es gibt weder Grundgebühr noch Zeitkomponente. Pro Kilometer werden 45 Cent berechnet.“

„Neben den bekannten Vorteilen ist die Elektromobilität einfach ein richtig tolles Erlebnis“, sagt Rainer Oesting, Kommunalmanager bei innogy und ergänzt: „Mit unseren Konzepten unterstützen wir Kommunen dabei, das Thema Elektromobilität gemeinsam voranzutreiben und nahbar zu machen. E-Fahrzeuge und Ladeinfrastruktur liefern wir aus eigener Hand. Für unsere Kunden bedeutet das, sie müssen sich nicht mehr um technische Fragen oder um das Fuhrparkmanagement kümmern, sondern können einsteigen und losfahren.“

Bei Neuanmeldungen bis Ende Juli 2019 gibt es für die Kunden 50 Freikilometer geschenkt. Neben den Informationen auf der Buchungsplattform steht in den kommenden Tagen auch Udo Pirog seitens der Stadtverwaltung direkt vor Ort als Ansprechpartner für alle Interessenten zur Verfügung.

Fachbereichsleiter Ralf Vieweg betont: „Borgholzhausen hat umfassende Pläne für die staatlich geförderte und seitens der Automobilkonzerne inzwischen forcierte Elektromobilität vor Ort. Das neue E-Car-Sharing ist ein Baustein davon und kann durch weitere über das Stadtgebiet verteilte Ankernutzer wie Unternehmen oder soziale Einrichtungen auch noch deutlich ausgeweitet werden. Weitere Bausteine sind der zügig voranschreitende Aufbau einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur, die sich in den Wirren der Förderprogramme zunehmend konkreter abzeichnende Umsetzung der Mobilitätsstation „Rotunde“ am Bahnhof oder auch die sicherlich etwas visionäre Einführung eines Linien-E-Car-Sharings.“

Bürgermeister Speckmann bedankt sich ausdrücklich für das große Engagement und die fachliche wie finanzielle Unterstützung der innogy bei den Mobilitätsansätzen der Stadt. „Schön, dass innogy uns auf dem Weg zu einer zukunftsweisenden und modernen Mobilität partnerschaftlich unterstützt. Jedes dieser gemeinsamen Projekte bringt uns unserer ePium-Mobilität ein Stück näher.“

Als einer der Pioniere der Elektromobilität in Deutschland hat innogy in den vergangenen Jahren gemeinsam mit mehr als 160 Partnern ein großes zusammenhängendes Ladenetz im Bundesgebiet geschaffen. Das innogy E-Car-Sharing ist eine weitere Facette des Engagements für Elektromobilität in Deutschland. Als Konzessionsnehmer des städtischen Strom- und Gasnetzes verbindet die Stadt Borgholzhausen und innogy eine langfristige und vertrauensvolle Kundenbeziehung.

Weitere Informationen: www.innogy.com/emobility.