Eisenach,
18
Juni
2018
|
13:03
Europe/Amsterdam

Biogasanlage Hankes als Teil des Energiemarktes 2.0

  • Mit Primärregelenergie die Energiewende vor Ort mitgestalten
  • innogy begleitet Anlagenflexibilisierung mit ganzheitlichen Lösungen

 

Viele Betreiber von Biogasanlagen suchen derzeit nach einer Lösung zur Optimierung der Einspeiseerlöse in der verbleibenden EEG-Restlaufzeit und zur Ausrichtung der Anlage für einen zweiten Förderzeitraum. Tobias Hankes aus Eisenach betreibt seine Anlage, die mit nachwachsenden Rohstoffen betrieben wird, seit 2011 und konnte in mehreren Schritten die Einspeiseleistung von ursprünglich 250 KW auf insgesamt 950 KW erhöhen. Als ganzheitlicher Lösungsanbieter begleitet innogy diesen Prozess seit Jahren. Weiter wurde mit der aktuellen Leistungserhöhung die Anlagensteuerung zur Vermarktung und die Fernwirktechnik für das Einspeisemanagements des Netzbetreibers Westnetz auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Somit kann der innovative Systemdienstleister seine Anlage jetzt individuell nach Fahrplan, Minutenreserve, Sekundärregelreserve und auch Primärregelreserve vermarkten. Perspektivisch besteht sogar die Möglichkeit zur Netzunterstützung des lokalen Verteilnetz.

innogy-Kundenbetreuer Thomas Badry vom Geschäftskundenvertrieb ist sich sicher: „Mit der Anlagenflexibilisierung und der Optimierung und Erweiterung der vorhandenen Steuertechnik hat der Anlagenbetreiber mit der Vermarktung von Primärregelleistung eine weitere Option aktiv an der Energiewende teilzunehmen. Die vielseitigen Betriebsmöglichkeiten machen die Biogasanlage Hankes zu einer der modernsten und leistungsfähigsten in Rheinland-Pfalz.“

Von dem gelungenen Konzept und der Zukunft der Biogasanlagen im Energiemix konnten sich bei der Inbetriebnahme viele Interessierte, darunter der rheinland-pfälzische Staatssekretär Dr. Thomas Griese, vor Ort überzeugen. Die zusätzlich installierte Anlagenleistung wurde live zugeschaltet und das Leistungsverhalten im Rahmen der Primärregelreserve demonstriert. Dazu war auch Thorsten Bomm, Leiter Retail-Portfoliomanagement/Neue Geschäftslösungen, aus der innogy-Zentrale in Dortmund angereist. Er und sein Team entwickelten das innovative Produkt, das den landwirtschaftlichen Betrieb nicht nur wirtschaftlich in die Zukunft führt, sondern auch zur Stabilisierung des Stromnetzes beiträgt. „Ich freue mich, dass wir mit Tobias Hankes in die nächste Phase unserer guten Zusammenarbeit in der Nutzung der hier umweltfreundlich produzierten Energie eintreten. Mit dem heute live-gehenden Optimierungsprodukt hilft die Anlage auch das örtliche Versorgungsnetz zu stabilisieren und leistet damit einen nachhaltigen Beitrag zur erfolgreichen Umsetzung der Energiewende für die Region.“, so Bomm bei der Veranstaltung.