Hamminkeln,
11
November
2019
|
16:21
Europe/Amsterdam

Bewässerungssystem von Straßenbäumen erzielt ersten Platz beim innogy Klimaschutzpreis

Die engagierten Preisträger aus Hamminkeln freuten sich über die Anerkennung für ihren Einsatz.

  • Gemeinsame Auszeichnung von Energieunternehmen und Stadt Hamminkeln
  • 2.500 Euro Preisgeld vergeben

Die Stadt Hamminkeln hat auch in diesem Jahr, gemeinsam mit dem Energieunternehmen innogy den innogy Klimaschutzpreis ausgeschrieben. Dieser wird jährlich für umwelt- und klimaschützende Maßnahmen von Bürgerinnen und Bürgern verliehen. Feierlich überreichten Bürgermeister Bernd Romanski, Klimaschutzmanagerin Mandy Panoscha und die Leiterin der innogy-Region Rhein Ruhr Simone Ehlen den Gewinnern die Siegerurkunden und insgesamt 2.500 Euro Preisgeld.

Bürgermeister Bernd Romanski freute sich über das umweltfreundliche Engagement seiner Bürgerinnen und Bürger: „Es ist toll zu sehen, dass sich immer mehr Menschen für den Klima- und Umweltschutz einsetzen und durch eigene Projekte einen regionalen Beitrag dazu leisten. In diesem Jahr haben mich besonders die innovativen Ansätze der einzelnen Projekte beeindruckt.“

Den ersten Platz beim innogy Klimaschutzpreis belegte Verena Hankeln mit ihrem eigens erfundenen System der Bewässerung von Straßenbäumen. Die Hamminkelner Bürgerin nähte aus altem PVC von kaputten Swimmingpools Wassersäcke mit einem Fassungsvermögen von 10 bis 20 Litern. Diese Wassersäcke bewässern durch Löcher in den Nähten derzeit 16 Bäume am Postweg in Hamminkeln. Das Engagement von Verena Hankeln wurde mit insgesamt 1.250 Euro belohnt.

Den zweiten Platz belegte die Hermann-Landwehr-Schule Brünen, die durch Umweltbildung die Schülerinnen und Schüler für den Klimaschutz sensibilisiert und mit diesem Einsatz 750 Euro beim innogy Klimaschutzpreis gewonnen hat. Durch regelmäßige Besuche im Schermbecker Schulwald entstanden viele gemeinsame Projekte, wie das Pflanzen von Bäumen oder das Bauen und Aufhängen von Insektenhäusern und Nistkästen. In Zukunft soll der regionale Einsatz für den Klimaschutz weiter gestärkt und im Schülerparlament diskutiert werden.

Den dritten Platz beim innogy Klimaschutzpreis und damit 500 Euro gewann das ortsansässige Unternehmen Bastek Holz und Trockenbau GmbH. Bei der Erstellung von Holzrahmenbauhäusern achtet das Unternehmen auf einen äußerst hohen Energieeffizienzstandard. Durch Holzrahmenbauweise und Trockenbauweise werden die Bauzeit und Kosten minimiert, gleichwohl führt der nachwachsende Rohstoff Holz beim Bauen zu optimaler Wärmedämmung und niedrigen Energiekosten.

Simone Ehlen erläuterte: „Der Gewinn wurde anhand der Kriterien Wirksamkeit für den Umweltschutz, Innovationsgrad, Kreativität, Vorbildwirkung und persönlichen Einsatz bestimmt. Initiativen für den Umweltschutz und das Vermitteln von Wissen über die Natur verdient unsere Hochachtung und Wertschätzung. Umso wichtiger ist uns diese Möglichkeit der Auszeichnung.“

Nähere Informationen zum innogy Klimaschutzpreis unter www.innogy.com/klimaschutzpreis.