Essen,
08
November
2018
|
19:55
Europe/Amsterdam

Anpassung der geplanten Transaktion zur Zusammenlegung der Vertriebsaktivitäten von innogy und SSE in Großbritannien erforderlich

  • Verschlechtertes Marktumfeld und regulatorische Eingriffe beeinflussen die geplante fusionierte Vertriebsgesellschaft
  • Beide Unternehmen verfolgen weiterhin das Ziel der Zusammenlegung ihrer Vertriebsaktivitäten in Großbritannien

Die innogy SE und die SSE plc haben sich entschieden, über Anpassungen der geplanten, im November 2017 vereinbarten Transaktion zu verhandeln, die die Zusammenlegung von innogys britischem Vertriebsgeschäft mit dem Endkunden- und EnergiePlus-Geschäft von SSE vorsieht.

Martin Herrmann, Vertriebsvorstand der innogy SE, erläutert: „Die geplante Zusammenlegung unserer Tochtergesellschaft npower mit den Vertriebsaktivitäten von SSE in Großbritannien ist eine komplexe Transaktion. Ein verschlechtertes Marktumfeld im britischen Vertriebsgeschäft und regulatorische Eingriffe wie die Preisobergrenze haben erhebliche Auswirkungen auf den Ausblick für die fusionierte Vertriebsgesellschaft. Sowohl innogy als auch SSE sehen weiterhin die Vorteile einer Zusammenlegung der Geschäftsaktivitäten. Wir haben gemeinsam mit SSE entschieden, Verhandlungen über Anpassungen der im November 2017 bekannt gegebenen Transaktion aufzunehmen. Dies schließt möglicherweise zusätzlich zu erbringende direkte oder indirekte Finanzierungsbeiträge für jede Vertragspartei ein.“

Beide Unternehmen, innogy und SSE, verfolgen derzeit weiterhin das Ziel, die betroffenen Aktivitäten zusammenzuführen und die neue Gesellschaft an der Londoner Börse zu notieren. Im Oktober 2018 hat die britische Wettbewerbsbehörde „Competition & Markets Authority“ (CMA) die finale Freigabe der geplanten Fusion erteilt.

Die Einzelheiten der erforderlichen Anpassungen sowie deren Auswirkungen auf die Transaktionsstruktur und den Zeitplan werden derzeit weiter untersucht und diskutiert.

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