Essen,
23
Dezember
2016
|
08:44
Europe/Amsterdam

An Weihnachten Schicht schieben

Zusammenfassung

innogy Mitarbeiter kümmern sich während der Feiertage um den reibungslosen Betrieb von Windkraftanlagen an Land und auf hoher See

Noch einmal schlafen und dann ist Weihnachten. Das Haus ist bereits innen und außen festlich geschmückt. Doch wer sorgt eigentlich dafür, dass die unzähligen kleinen Lämpchen der Lichterketten die dunkle Jahreszeit erhellen und der Ofen für den Weihnachtsbraten oder das Raclette auch auf Temperatur kommt? Bei innogy kümmern sich zahlreiche Mitarbeiter darum, dass der grüne Strom auch zu Weihnachten fließt.

Einer von ihnen ist Robin Cimander. Er wohnt eigentlich im Ruhrgebiet, doch sein Arbeitsplatz ist der innogy Offshore-Windpark Nordsee Ost (295 Megawatt) vor Helgoland. Immer zwei Wochen am Stück lebt er deshalb auf Deutschlands einziger Hochseeinsel und fährt von dort mit dem Boot zu den insgesamt 48 Windkraftanlagen und dem Umspannwerk auf hoher See. Als Offshore-Servicetechniker muss er verschiedene Anlagenteile inspizieren und instand halten. Auch Weihnachten wird er gemeinsam mit seinen Kollegen auf Helgoland Schicht schieben und dafür sorgen, dass der Windpark Nordsee Ost – der rechnerisch immerhin rund 320.000 Haushalte jährlich mit klimafreundlicher Energie versorgen kann – reibungslos läuft.

„Weihnachten arbeiten klingt erstmal nicht verlockend“, erklärt Robin Cimander. „Natürlich vermisst man die Familie gerade an so besonderen Tagen. Doch wir haben hier auf Helgoland ein tolles Team. Wir schmücken die Servicestation festlich und an Heiligabend wollen wir gemeinsam kochen. So kommt während des ganz normalen Betriebs doch etwas Weihnachtsstimmung auf.“

Auch die Windenergieanlagen an Land laufen bei der innogy während der Feiertage und werden rund um die Uhr überwacht. Darum kümmert sich unter anderem Christian Schirmer aus dem Onshore-Betriebsführungsteam der innogy. „Ein paar Wochen im Jahr steht für mich der Dienst in unserem Kontrollraum an. Am Monitor verfolge ich den Betrieb unserer gesamten deutschen Flotte von knapp 350 Onshore-Windenergieanlagen. Hier kann ich genau sehen, welche Anlagen wie viel grünen Strom erzeugen, aber auch ob es Probleme gibt. Den Turbinen ist Weihnachten egal und sie müssen wie im Rest des Jahres überwacht werden. Zur Not kann ich die Anlagen aus der Ferne direkt abschalten und Techniker zur Überprüfung an den jeweiligen Standort schicken.“

Damit kennt sich der Ingenieur gut aus, denn er kümmert sich mit seinen zwölf Kollegen um die technische Betriebsführung der innogy-Windparks an Land. Die Schichten während der Feiertage teilen sich zwei Kollegen. „Wer Weihnachten dran ist, hat Silvester auf jeden Fall frei. Radio hören ist natürlich erlaubt, so dass die Zeit nicht zu lang wird“, ergänzt Christian Schirmer. innogy verfügt in Deutschland über zwei Kontrollräume für die Überwachung und Steuerung der Onshore-Windparks – ein Kontrollraum ist in Hannover, der andere in Hamburg.