Trier,
27
Januar
2020
|
16:50
Europe/Amsterdam

381 Initiativen gewinnen innogy Klimaschutzpreis 2019

Ausgezeichnetes Projekt: Das Team des Cafés „Flickstuff Prüm“ konnte sich über den Gewinn des Klimaschutzpreises 2019 der Stadt im Herzen der Eifel freuen.

  • Jurys prämieren Umweltengagement in 305 Kommunen aus Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz
  • Gemeinsame Auszeichnung von innogy und Kommunen
  • Publikum wählt aus drei Projekten „Klimaschutzheld 2019“

In Rommerskirchen, gelegen im Rhein-Kreis Neuss, haben die Kinder der Grundschule Frixheim eine Woche lang in einem Workshop gelernt, wie sie künftig Müll vermeiden und Stoffreste wiederverwerten können. Projektname: „Kampf der vollen Tonne“. In Rheinberg hat ein Ehepaar seinen Büroanbau energetisch saniert und die Wiese davor mit Obstbäumen und Lavendel bepflanzt. Der Angelverein der rheinland-pfälzischen Gemeinde Gunderath wiederum prüft jeden Monat die Wasserqualität des Stausees, ehe es auf Fischfang geht. Allen drei Initiativen ist eines gemein: Sie haben den innogy Klimaschutzpreis erhalten und zählen damit zu den 381 Gewinnerteams des Jahres 2019.

511 Bewerbungen haben die Jurys in den 305 teilnehmenden Gemeinden aus Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz gesichtet, bewertet und prämiert. Rund 7.000 Initiativen, Projekte und Gruppen haben damit inzwischen die Auszeichnung seit dem Start 1995 erhalten, dazu nach Größe der teilnehmenden Kommune gestaffelte Geldprämien.

„Der seit Jahren durchgängig große Zuspruch bei der Wahl des innogy Klimaschutzpreises und die hohe Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigt uns einmal mehr, wie wichtig den Menschen das Engagement für ihre Umwelt ist. Das ist auch ein Ansporn für uns, dieses Bewusstsein bei den Menschen vor Ort weiterhin zu fördern“, sagt Stefanie Samedi, die die Initiative innogy Klimaschutzpreis bei dem Essener Energieunternehmen verantwortet. Marco Felten, Kommunalbetreuer bei innogy am Standort Trier: „Wir freuen uns jedes Jahr über die spannenden Ideen und Projekte, die den Klimaschutz vor Ort voranbringen und sind schon gespannt, welche Ideen wir 2020 gemeinsam prämieren können.“

Allein in der Region Trier konnte innogy gemeinsam mit den Kommunen den Klimaschutzpreis 2019 an insgesamt 89 Preisträger übergeben. Dabei war die Auszeichnung mit einem Preisgeld von bis zu 500 Euro pro Projekt verbunden. Insgesamt konnte innogy bei den Verleihungen 2019 Preisgelder in Höhe von 42.000 Euro für Projekte in den Landkreisen Trier-Saarburg, Bernkastel-Wittlich und im Eifelkreis Bitburg-Prüm zur Verfügung stellen. Die Palette der prämierten Projekte war dabei sehr vielfältig und reichte von der Durchführung eines „Dreck-Weg-Tages“ über die Pflege von Bienenwiesen bis hin zur ökologischen Aufwertung von öffentlichen Grünflächen. Mit dem Preis zeichnen die Kommunen und innogy gemeinsam das Engagement zur Förderung von Umwelt und Natur aus.

Nach der gelungenen Premiere im vergangenen Jahr sucht innogy jetzt zum zweiten Mal das beste Klimaschutzprojekt der Saison. Von Dienstag, 28. bis Freitag, 31. Januar, stellt das Energieunternehmen jeweils eine außergewöhnlich gelungene Idee auf dem Facebook-Kanal innogy you&me vor. Das Publikum wählt den „Klimaschutzheld 2019“ wieder online. Zur Wahl stehen:

  • Repair Café „Flickstuff Prüm“: Fachkundige Ehrenamtler reparieren dort mit den Besuchern deren mitgebrachte defekte Geräte, um deren Lebensdauer zu verlängern und somit Ressourcen zu schonen.
  • Rehkitz-Rettung: Ein Privatmann aus dem münsterländischen Sassenberg sucht nach versteckten Rehkitzen, die einem anrückenden Mähdrescher zum Opfer fallen könnten. Zum Einsatz kommt dabei eine Drohne, die mit einer Wärmebildkamera ausgestattet ist.
  • Wassersäcke aus einem altem Swimmingpool: Eine Dame aus Hamminkeln am Niederrhein hat aus den Folien eines ausrangierten Pools Säcke zur Bewässerung von bislang 16 Bäumen auf öffentlichen Straßen hergestellt.

Der „Klimaschutzheld 2019“ wird im Rahmen der Klimaschutzkonferenz des Deutschen Städte- und Gemeindebundes am 10. März in Bonn gekürt. Und: Sollte der Gewinner sein Projekt weiterentwickeln, winken weitere 1.000 Euro.

innogy und die jeweilige Partnerkommune schreiben den innogy Klimaschutzpreis jährlich aus und stellen auch gemeinsam die Jury. Wesentliche Bedingung zur Teilnahme: Das vorgestellte Projekt muss der Allgemeinheit nützen und auch für die Allgemeinheit zugänglich sein. Die Vorschläge können noch in der Planung stecken, sich mitten in der Umsetzung befinden oder aber schon abgeschlossen sein.

Weitere Infos zum innogy Klimaschutzpreis und zur Wahl zum „Klimaschutzheld 2019“ unter www.innogy.com/klimaschutzpreis und www.innogy.com/klimaschutzheld.