Osnabrück,
24
März
2017
|
11:05
Europe/Amsterdam

3.000 Radler strampeln für den Weltrekord

Fünfzig Unternehmen aus der Region fiebern dem Weltrekord entgegen. Unterstützt wird der Weltrekordversuch von Landrat Dr. Michael Lübbersmann.

  • innogy präsentiert Weltrekordversuch in Osnabrück
  • Niedersächsischer Wirtschaftsminister Olaf Lies übernimmt Schirmherrschaft
  • innogy verlost fünf Starterplätze für das Event

3.000 Radler strampeln vom 31.März bis 1. April 2017 im Volkswagen-Werk Osnabrück für einen Guinness-Buch Weltrekord. Ziel ist es, mit 120 Standrädern über 24 Stunden so viel Energie zu erzeugen, dass ein VW-UP eine Strecke von mehr als 120,1 Kilometern zurücklegen kann. Ob das gelingt, prüfen via Testfahrt Olaf Lies, niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Osnabrücker Landrat Dr. Michael Lübbersmann und Bernd Böddeling, Finanzvorstand bei der innogy, Sparte Netz und Infrastruktur. Gestrampelt wird auch für den guten Zweck: Der Erlös der Veranstaltung kommt den jungen Patienten des Christlichen Kinderhospitals für die Stadt und Landkreis Osnabrück zugute. Mit dem Geld wird der Förderverein „gecko“ die Klinikclowns finanzieren. innogy präsentiert das größte Energieweltrekord-Event.

Fünfzig Unternehmen und fünfzig private Teams aus der Region starten den Versuch die größtmögliche Energie zu erzeugen, die jemals durch Menschenkraft mit 120 Standrädern in 24 Stunden gewonnen wurde. Der Rekord wird gemessen, an der Gesamtenergieleistung aller Fahrer zusammen über 24 Stunden. „Trainer aus über zwölf Ländern motivieren die Teilnehmer dabei die Schwungscheiben ihrer Räder in Bewegung zu halten. Während der gesamten Zeit wird auf einem Display die aktuell erzeugte Leistung eingeblendet“, sagt Ralph Butzin, Veranstalter des Weltrekord-Events.

Unterstützt wird der Weltrekordversuch von Landrat Dr. Michael Lübbersmann: „Wir freuen uns sehr, wenn es uns gelingt den Energieweltrekord nach Osnabrück zu holen. Strom selber zu erzeugen, um ein Elektroauto zu bewegen, zeigt, dass Elektromobilität sehr viel Spaß machen kann. Mobilität ist kein Randthema, wenn es um die Energiewende geht. Elektroautos stoßen keine Emissionen aus, verursachen keinen Lärm und erhöhen somit die Lebensqualität. Der Landkreis Osnabrück fördert bereits mit verschiedenen Projekten Elektromobilität in der Region. Daher unterstützen wir diese Idee gerne und stellen auch zwei Teams von Kolleginnen und Kollegen, die bei dem Weltrekordversuch mitmachen.“

innogy setzt sich in der Region für umweltfreundliche Energiegewinnung ein und fördert zahlreiche Projekte mit sozialem Hintergrund. Rolf Berlemann, Leiter Hauptregion Nord bei der innogy, sagt: „Energie mit Muskelkraft zu erzeugen, begeistert 3.000 Sportlerinnen und Sportler aus der Region bei diesem Event mitzumachen. Das ist bereits jetzt ein großer Erfolg für die Stadt und den Landkreis Osnabrück. Auch unsere Kolleginnen und Kollegen werden fleißig in die Pedale treten.“ innogy geht mit insgesamt 100 Kolleginnen und Kollegen an den Start.

Prof. Dr. Folker Renken begleitet wissenschaftlich diesen Guinness Buch Weltrekordversuch. Renken ist Experte im Bereich der Energiegewinnung und entwickelte gemeinsam mit seinen Studenten der Elektrotechnik an der Jade Hochschule Wilhelmshaven die technische Umsetzung ein Elektroauto mit Fahrraddynamos zu laden.

innogy verlost noch fünf Starterplätze. Alle, die Spaß an Bewegung haben und Teil des Weltrekords sein möchten, können sich ab sofort über den Facebook-Kanal innogy you&me bewerben. Für alle Teilnehmer sind gesundes Essen, Wellness im Nettebad Osnabrück und die After-Cycling-Party inklusive.