Trier,
21
Juli
2020
|
13:34
Europe/Amsterdam

200. Mal Literatur to go: Bücherschränke von innogy Westenergie laden zum Tauschen und Schmökern ein

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde haben Vertreter aus der Lokalpolitik, aus Neuerburg und von innogy Westenergie einen Bücherschrank auf dem Marktplatz Anfang Juli 2020 gemeinsam offiziell eröffnet. Inzwischen gibt es im Versorgungsgebiet von innogy Westenergie bereits 200 dieser Stadtmöbel für Literaturfreunde.

  • Neun Bücherschränke stehen in der Region Trier
  • Erstes Stadtmöbel des Energieunternehmens 2011 aufgestellt
  • Jubiläumsfeier im Zentrum von Merxheim in Rheinland-Pfalz

Seit 2011 stellt innogy Westenergie offene Bücherschränke an zentralen Plätzen in Städten und Gemeinden auf. Die Stadtmöbel sind rund um die Uhr geöffnet, das System ist denkbar einfach: Jemand stellt seine bereits gelesenen Bücher in den Schrank, andere nehmen sie sich dafür heraus. Öffnungszeiten: rund um die Uhr. Registrierung: nicht notwendig. Es gilt, einfach nur zu stöbern und zu entdecken.

Auch in der Region Trier hat innogy Westenergie seit 2014 bereits neun Bücherschränke aufgestellt. Die beliebten Tauschmöbel stehen bereits in Hermeskeil, Konz, Kordel, Neuerburg, Neumagen-Dhron, Pölich, Prüm, Schweich und Wittlich-Wengerohr für Literaturfreunde bereit. „Der Bücherschrank von innogy Westenergie ist ein attraktives Angebot, mit dem wir den öffentlichen Raum in unserer Stadt beleben und die Kultur des Teilens unterstützen. Hierdurch bildet sich ein Treffpunkt, an dem Menschen ins Gespräch kommen“, erklärte Lothar Fallis, Stadtbürgermeister von Neuerburg bei der Eröffnung des Bücherschrankes vor Ort im Juli 2020.

„Als Partner der Gemeinden kümmern wir uns nicht nur um das Strom-, Gas- und Glasfasernetz in der Region Trier, sondern engagieren uns auch darüber hinaus im gesellschaftlichen und kulturellen Bereich. Wir freuen uns, dass wir durch die Bücherschränke die kulturelle Infrastruktur im ländlichen Raum verstärken können“, erläuterte Michael Arens, Leiter der Region Trier bei innogy Westenergie.

„Bücher sind und bleiben wichtiges Kulturgut. Das Lesen ist als Kulturtechnik nicht nur Basis für erfolgreiche Schul- und Berufslaufbahnen, sondern auch für Meinungsbildung, soziale Verantwortung und gesellschaftliche Teilhabe“, sagte Katherina Reiche, Vorsitzende der Geschäftsführung der innogy Westenergie. Heute sind bundesweit 6,2 Mio. Erwachsene im Alter von 18-64 Jahren nicht in der Lage, Texte richtig zu verstehen und richtig zu schreiben. 20,7 Prozent der 15-jährigen in Deutschland haben Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben (PISA-Studie 2018).

Die Mini-Bibliotheken verteilen sich im gesamten Kerngebiet von innogy Westenergie: vom niedersächsischen Twist im Norden bis zum rheinland-pfälzischen Hermeskeil im Süden, vom nordrhein-westfälischen Alsdorf im Westen bis zum weserbergländischen Beverungen im Osten. Zu den Standorten gehören zahlreiche kleine Gemeinden wie Nideggen in der Eifel und auch größere Kommunen wie Wesel oder Essen. Der erste Bücherschrank wurde 2011 in Bramsche im Landkreis Osnabrück eröffnet, der 100. im Jahr 2015 in Schwalmtal am Niederrhein. Jetzt gab es erneut Grund, sich über ein besonderes Jubiläum zu freuen: innogy Westenergie eröffnete den 200. Bücherschrank, er steht gut gefüllt im rheinland-pfälzischen Merxheim.

Der Bücherschrank von innogy Westenergie, der rund um die Uhr geöffnet ist, besteht aus wetterfestem Cortenstahl und fügt sich mit seiner schlanken Form leicht in den öffentlichen Raum ein. Die Türen schließen selbsttätig, so dass die Bücher immer vor Regen geschützt sind. Das untere Fach ist für Kinderbücher gedacht, damit die Kleinen die Bücher auch gut erreichen können. Insgesamt haben etwa 320 Bücher Platz, in der kleineren Variante 180. Ehrenamtliche Paten achten auf die Bücherschränke, sehen regelmäßig nach dem Rechten und sortieren Krimis, Romane, Sachbücher und Kinderliteratur passend ein.

Als ehrenamtliche Bücherpatinnen engagieren sich in Neuerburg Manuela Schmitz, Mitglied des Stadtrates und Vorsitzende des Vereins Eifelkinder e.V., die das Projekt bei innogy Westenergie angestoßen hat, und Ramona Ewertz aus Neuerburg. Manuela Schmitz: „An unserem offenen Bücherschrank treffe ich regelmäßig nette Literaturfreunde und es entwickeln sich oft spannende Gespräche. Die Geschichten der Besucher rund um Bücher, die sie mitbringen oder suchen, begeistern mich immer wieder.“

Weitere Infos zu den Bücherschränken von innogy Westenergie sowie eine Übersicht aller Standorte unter www.westenergie.de/buecherschraenke.